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Antifa sprengt wegen AfD Holocaust-Gedenkfeier: "Gräber zertrampelt, Trauerkränze weggeworfen"

Antifa sprengt wegen AfD Holocaust-Gedenkfeier: "Gräber zertrampelt, Trauerkränze weggeworfen"
Berliner AfD-Politiker schlossen sich am Samstag gemeinsam mit "Überlebenden der NS-Diktatur" dem "stillen Gedenken" der Bezirksverordnetenversammlung Marzahn-Hellersdorf für die Opfer des Holocausts an. Gegen diese Teilnahme protestierten Linke und Antifaschisten, von denen es einigen gelang, zur Kranzniederlegung vorzudringen. Statt stillem Gedenken kam es zu Tumultszenen, Demonstranten trampelten angeblich auf Gräbern, ein Demonstrant warf den AfD-Trauerkranz durch die Gegend.

Die Polizei, die mit 120 Kräften vor Ort im Einsatz war, griff ein. Laut dieser haben sich in der Spitze 200 Personen unter dem Motto "Den Opfern des Faschismus gedenken, heißt auch Rechtsruck bekämpfen" vor dem Friedhof versammelt. Demonstranten hielten Flaggen der Linke, der Antifa und der "Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten" (VVN-BdA). Diese begründeten ihre Protestveranstaltung damit, dass die Teilnahme der AfD "heuchlerisch und die NS-Opfer und ihrer Nachfahren zutiefst beleidigend" sei, und rufen zur Ausladung aller AfD-Teilnehmer auf ähnlichen Veranstaltungen auf, da diese "rechtspopulistische und rechtsextreme Feinde der Demokratie" seien. Es kam mehrfach zu Zusammenstößen, die Protestler warfen der Polizei vor, "Faschisten zu schützen".

Die AfD schreibt auf Twitter, dass Linke die Gedenkveranstaltung an die Befreiung von Auschwitz "massiv gestört haben und dabei rücksichtslos Gräber zertrampelten und Trauerkränze durch die Gegend warfen". Gunnar Lindemann, Mitglied im Bezirksvorstand der AfD Marzahn-Hellersdorf, erklärt in einem Video, das die AfD-Berlin veröffentlicht hat: 

Wir konnten unseren Kranz als AfD niederlegen und der Opfer des Faschismus und der Befreiung des KZ Auschwitz gedenken. Allerdings konnte die Sprengung der Veranstaltung durch die linksextreme Antifa nur mit Mühe und Not von der Polizei verhindert werden. Es wurde mehrmals versucht, die Veranstaltung zu sprengen und die Kranzniederlegung zu verhindern. Mittlerweile trampeln die Antifa-Leute auf den Gräbern des Friedhofs rum. 

Die Polizei schreibt zu dem Vorfall:

Um das stille Gedenken der Mitglieder der BVV zu ermöglichen, wurden die auf das Gelände gelangten Personen gebeten und letztlich angewiesen, den Bereich zu verlassen. Die Teilnahme an der Versammlung vor dem Haupteingang des Friedhofs blieb jedoch möglich. Da die Personen den polizeilichen Weisungen nicht folgten, drängten die Polizistinnen und Polizisten sie von der Gedenkstätte weg. Zwischenzeitlich wuchs die Versammlung vor dem Friedhof auf mehr als 200 Personen an. Eine Vielzahl davon drängte auf das Gelände des Friedhofs. Um ein Betreten zu ermöglichen und dennoch ein Aufeinandertreffen mit einzelnen Teilnehmenden des stillen Gedenkens am Gedenkort zu verhindern sowie damit potenzielle körperliche Konfrontationen zu verhindern, musste der Zugang kurzfristig reglementiert werden. Nach der Kranzniederlegung warf ein Mann einen abgelegten Kranz weg, wodurch dieser beschädigt wurde.

Die "Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten" wiederum wirft der Polizei vor, ihnen den Zutritt zum Friedhof verwehrt zu haben.

Auf der Kundgebung hatte Dr. Hans Coppi, Sohn der ermordeten Mitglieder der Widerstandsgruppe 'Rote Kapelle', sein Unverständnis und seinen Schmerz über die Einladung der AfD Ausdruck gegeben und dazu aufgerufen, die Demokratie und das Gedenken gegen Rassisten, Antisemiten und Neonazis zu verteidigen. Auch Vertreter der demokratischen BVV-Fraktionen mussten zunächst vor verschlossenen Friedhofstoren warten. [...] Die Polizei blockierte den Zugang zur Gedenkstele und ließ nur ausgewählte Personen passieren. Mehreren überlebenden Naziverfolgten, Angehörigen und Nachkommen wurde die Teilnahme handgreiflich verwehrt, sie wurden teils rabiat zurückgeschubst, als sie an den Polizisten vorbeigehen wollten.

Sie forderten erneut:

Kein Gedenken an die Opfer der NS zusammen mit der AfD!

Hier kommt es erneut zu einem Handgemenge mit AfD-Mann Lindemann, weil ein anderer Kranz den Trauerkranz der AfD überdeckte: 

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