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Griechische Inseln: Proteste wegen zu vieler Flüchtlinge und Migranten, Aufruf zum Generalstreik

Griechische Inseln: Proteste wegen zu vieler Flüchtlinge und Migranten, Aufruf zum Generalstreik
Tausende von Demonstranten sind gestern auf die Straßen von Mytilene, der Hauptstadt von Lesbos, gezogen, um gegen die Anzahl der auf der Insel ankommenden Flüchtlinge zu protestieren. Gemeinsam auf allen griechischen Inseln riefen sie zum Generalstreik,und sendeten so sie ein großes SOS in die Welt, denn sie sind wütend darüber, dass sie mit all den Migranten allein gelassen werden. Auch der Regionalgouverneur der Nördliche Ägäis, Kostas Moutzouris, nahm teil.

Neben Einwohnern, beteiligten sich Laden- und Restaurantbesitzer sowie Bus- und Taxifahrer, die aus Protest ihre Arbeit niederlegten. Lesbosl mit einer Bevölkerung von etwa 86.000 Menschen ist völlig überfordert mit der Migrantenlast. Allein im berüchtigten Moria-Lager auf der Insel sollen bis zu 20.000 Migranten und Flüchtlinge leben. Doch nicht nur auf Lesbos, auch auf den anderen griechischen Inseln, zogen die Menschen zum Protest aus. 

Das Motto des Generalstreiks lautete: 

Wir wollen unsere Inseln zurück, wir wollen unser Leben zurück!

Eine Demonstrantin namens Eleni Zitenellis erklärte vor der Kamera: 

Wir versuchen, der ganzen Welt die Botschaft zu vermitteln, dass es so nicht mehr weitergehen kann. Lesbos hat seit fünf Jahren die Last auf seinen Schultern, die es nicht mehr tragen kann. Mein Verband hat versucht, heute eine Botschaft zu senden, indem er auf die Strasse kam und das Wort Lesbos SOS schrieb, weil wir um SOS bitten. Wir brauchen die Insel, um frei von allen Verbrechen zu sein, die hier geschehen. Lesbos teilte heute seine Botschaft mit. Es waren über Tausende von Menschen hier und hoffentlich wird aus dieser ganzen Geschichte etwas werden.

Die lokalen Behörden von Lesbos, Samos und Chios fordern Hilfsmaßnahmen, einschließlich finanzieller Mittel und zusätzlicher Verwaltungs-, Gesundheits- und Schutzdienste, um die Krise zu bewältigen.

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