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Er hat es wieder getan: Putin lässt Merkel und Co. bei Libyen-Konferenz in Berlin warten

Er hat es wieder getan: Putin lässt Merkel und Co. bei Libyen-Konferenz in Berlin warten
Der russische Präsident Wladimir Putin fällt so manches Mal durch Unpünktlichkeit auf und hat sich deshalb über die Jahre einen Ruf erarbeitet, laut diesem er "notorischer Zuspätkommer" sei. Dabei sind es nicht nur Journalisten, die zuweilen einige Stunden Wartezeit in Kauf nehmen müssen, auch hochrangige Politiker und Persönlichkeiten ließ Putin, der zweifellos sehr beschäftigt ist, schon warten.

So hatte Putin etwa im Jahr 2012 den damaligen US-Außenminister John Kerry ganze drei Stunden in Moskau warten lassen. Kerry soll sich währenddessen die Zeit mit einem Spaziergang auf dem Roten Platz vertrieben haben. Papst Franziskus ließ er sogar zweimal fast eine Stunde warten, hatte aber auch beide Male eine Entschuldigung parat. So haben wichtige Gespräche in Mailand länger gedauert als geplant – ebenso die Abreise. Bei dem anderen Mal waren Pussy-Riot-Anhänger schuld. Bundeskanzlerin Merkel musste während der Ukraine-Krise sogar schon über vier Stunden warten. Trump wartete im Sommer 2018 beim Helsinki-Gipfel eine Dreiviertelstunde.

Das Statistik-Portal "Statista" nahm dies vor einigen Jahren sogar zum Anlass, eine Statistik über Wartezeiten von Politikern und Persönlichkeiten bezüglich Putin zu erstellen. 

Als nun gestern in Berlin die hochrangige Libyen-Konferenz stattfand, war es auch wieder Putin, der die Konferenz als Letzter erreichte. Als dann kurz darauf das Gruppenfoto zum Gipfel gemacht werden sollte, blieb ein Platz leer. Kanzlerin Merkel fragte offenbar in Richtung des UN-Generalsekretärs António Guterres, wessen Platz noch nicht besetzt sei, worauf dieser ihr entgegnet: "President Putin".

Der französische Präsident Emmanuel Macron ergriff dann die Initiative und winkte Putin breit grinsend heran. Kurz darauf erschien dieser in Begleitung des italienischen Premierministers Giuseppe Conte. Offenbar hatten diese sich kurz unterhalten.

Die sogenannte Libyen-Konferenz, die von Bundeskanzlerin Angela Merkel ausgerichtet wurde, hat zum Ziel, Frieden in dem kriegsgebeutelten afrikanischen Land zu schaffen. Neben den beiden Streitparteien aus Libyen, der Kommandeur der Libyschen Nationalarmee (LNA) Chalifa Haftar und der von der UNO unterstützte Ministerpräsident der libyschen Übergangsregierung, Fayiz as-Sarradsch, nahmen führende Persönlichkeiten und Vertreter aus verschiedenen Ländern, darunter permanente Mitglieder des Sicherheitsrats aus den USA, Russland, China, Großbritannien, Frankreich und hochrangige Vertreter aus Italien, Ägypten und Algerien an der Konferenz teil. Anwesend waren darüber hinaus Vertreter der Vereinten Nationen – darunter UN-Generalsekretär António Guterres –, der EU-Kommission, des Europäischen Rats, der Afrikanischen Union und der Arabischen Liga.

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