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Frankreich: Demonstranten "beerdigen" Rentensystem, das durch "Gott Macron" starb

Frankreich: Demonstranten "beerdigen" Rentensystem, das durch "Gott Macron" starb
Eine Gruppe Aktionskünstler hat gestern symbolisch das französische Rentensystem zu Grabe getragen. Es werde nun mit den Reformplänen von "Gott Macron für immer sterben", wie einer der "Trauerredner" neben dem Renten-Sarg feststellte.

Die Protestaktion fand vor der Oper von Lyon statt. Trauernde Akteure trugen schwarz und vergossen Tränen.

Die Gesellschaft und generell alle Arbeitenden werden angegriffen, ihre sozialen Rechte werden angegriffen, unser Sozialsystem, das seit Jahrzehnten gut funktioniert, wird zugunsten der Aktionäre der Unternehmen des CAC40 [französischer Börsenindex] untergraben, deren Gewinne in die Höhe schnellen. Wir kämpfen dagegen", sagte einer der Darsteller des gefälschten Trauerzuges.

Zum Nachfolger des gerade "Verstorbenen" hieß es dann:

Wir sollen ein universelles Rentensystem haben, das für alle gleich ist. Allerdings wird es eine miserable Rente für alle sein. Und wir fechten diese Reform an.

Seit Anfang Dezember kommt es immer wieder zu massiven Streiks aller möglichen Berufssparten und zu großen Protesten in ganz Frankreich, die sich gegen die Rentenreformpläne der Regierung unter Macron richten. Bislang hat die französische Regierung jedoch kein wirkliches Einlenken signalisiert und konnte durch ihre minimalen "Zugeständnisse" die Wut der Menschen nicht dämpfen. Das angeblich "zu teure", bisher in 42 Untergruppen gefächerte Rentensystem soll nach den Vorstellungen der französischen Regierung in ein einheitliches System für alle umgewandelt werden. Gegner dieser Einebnung kritisieren daran, dass lebenswichtige Privilegien einzelner Gruppen wegfallen und außerdem das Renteneintrittsalter von 62 bis auf 64 Jahre angehoben werden soll. Kürzlich kündigte die Regierung an, dass man das Renteneintrittsalter "vorerst faktisch" noch nicht anheben wolle.

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