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Irak: Nach iranischem Raketenbeschuss – US-Soldaten räumen Trümmer auf Militärbasis auf

Irak: Nach iranischem Raketenbeschuss – US-Soldaten räumen Trümmer auf Militärbasis auf
In Vergeltung für den US-Drohnenmord an einem ihrer wichtigsten Kommandeure, Qassem Soleimani, hat der Iran am 8. Januar die US-Militärbasis Al Asad im Irak mit ballistischen Raketen beschossen. Die meisten der Raketen sollen ihr Ziel getroffen haben. Nun räumen US-Soldaten die Basis wieder auf und befreien sie von Schutt und Trümmern.

Die Aufnahmen, die gestern auf der Basis im westlichen Irak entstanden sind, zeigen neben Trümmerbergen große Krater, die der Beschuss hinterlassen hat. 

Der Sprecher der US-Operation Inherent Resolve, Colonel Myles B. Caggins, erklärte am Rande der Aufräumarbeiten, dass "mehr als zehn große Raketen" die Basis trafen. Dadurch sei es zu einer Zerstörung entlang der Startbahnen am zur Basis gehörenden Flugplatz gekommen. Die Raketen, die sogar Beton-Sprengschutzwalle durchbrachen, zerstörten außerdem Containerhäuser und mehrere Flugzeugwartungsanlagen.

Die USA teilen sich den riesigen Luftwaffenstützpunkt in der westlichen Provinz Anbar im Irak mit irakischen Soldaten. Etwa 1.500 Angehörige des US-Militärs sind hier untergekommen. US-Präsident Trump hatte den Stützpunkt im Dezember 2018 besucht. Auch Vizepräsident Mike Pence war schon dort. 

Der iranische Raketenangriff war eine Vergeltungsaktion für den US-Drohnenangriff in der Nähe des Flughafens von Bagdad, bei dem der iranische Spitzenkommandant, General Qassem Soleimani, neben sieben weiteren Personen getötet wurde. In Folge dessen kam es zu Massentrauer und Wut im Iran, mit Millionen Menschen, die auf die Straßen zogen. Auch in Indien, Pakistan, Syrien, im Irak, in der Türkei sowie in westlichen Ländern kam es zu Protesten gegen den Drohnenangriff der USA. 

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