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Video soll "Flugzeugabschuss" in Teheran zeigen – Iran kontert: Wissenschaftlich nicht haltbar

Video soll "Flugzeugabschuss" in Teheran zeigen – Iran kontert: Wissenschaftlich nicht haltbar
Videoaufnahmen, die in sozialen Medien kursieren und die von der New York Times als "authentisch" angesehen werden, zeigen den angeblichen "Abschuss" des am Mittwochmorgen nahe Teheran abgestürzten Passagierflugzeugs der ukrainischen Fluggesellschaft UIA. Beim Absturz starben alle 176 Menschen an Bord. Seither blühen die Verdächtigungen über einen Abschuss auf, was von Seiten des Iran als wissenschaftlich unhaltbar entschieden zurückgewiesen wird.

Ein von der New York Times angeblich "verifiziertes" Video soll zeigen, wie das Passagierflugzeug abgeschossen wurde.

Selbst der US-Präsident Donald Trump äußerte öffentlich den Verdacht, dass eine Fremdeinwirkung den Absturz verursacht hat.

Einige Leute sagen, es war eine mechanische Ursache, ich persönlich glaube, dass das überhaupt nicht in Erwägung kommt, persönlich. 

Der kanadische Premier Justin Trudeau ging noch weiter und erklärte: 

Wir haben Geheimdienstinformationen aus verschiedenen Quellen, einschließlich unserer Verbündeten und unserer eigenen. Die Beweise deuten darauf hin, dass das Flugzeug von einer iranischen Boden-Luft-Rakete abgeschossen wurde. 

Gänzlich anders beurteilt man im Iran den bisherigen Stand der Aufklärung und sieht hinter den nicht näher begründeten Anschuldigungen eine politisch motivierte Verschwörung.

Die Luftfahrtbehörde des Iran erklärt, dass sie alle belegbaren Erkenntnisse und Dokumente über den Absturz der ukrainischen Maschine öffentlich bereitstellen wird, auch um zu beweisen, dass dieses Flugzeug nicht abgeschossen wurde.

Des Video, auf das sich die New York Times beruft, zeigt das Flugzeug, das nach einer möglichen Explosion die Flugrichtung ändert. 

Andere Aufnahmen zeigen, dass das Flugzeug offenbar bereits während eines flachen Sinkfluges brennt und stetig weiter sinkt, bis es kurz über dem Erdboden oder am Erdboden explodiert.

Der Leiter der iranischen Zivilluftfahrt-Organisation Ali Abedzadeh erklärte heute:

Was für uns erwiesen und wir mit Sicherheit sagen können ist, dass dieses Flugzeug nicht von Raketen getroffen wurde. Wie ich bereits gestern Abend sagte, stand das Flugzeug länger als anderthalb Minuten in Flammen und flog noch immer und die Position des Flugzeugs zeigt, dass der Pilot beschlossen hatte, umzukehren. [...] Boeing hat dies [Berichte über Raketenangriffe auf das Flugzeug] nicht bestätigt. Dies wurde von US-Politikern behauptet, und wenn dies eine Expertenmeinung ist, sollten sie dies der ICAO (Internationale Zivilluftfahrt-Organisation) übermitteln, wozu sie verpflichtet sind, denn diese Berichte müssen auf der Website der ICAO landen, damit die Welt sie sehen kann. Aber das wurde von Politikern in die Welt gesetzt.

Zu den jüngst aufgetauchten Videos sagte er: 

Ja, wir haben diese Videos gesehen – Videos, die von dort aus in Umlauf gebracht wurden. Es waren Augenzeugen vor Ort, die gefilmt haben. Und diese bestätigen auch, dass das Flugzeug mehr als 60, 70 Sekunden lang brannte. Ich habe mir diese Videos angeschaut und diese Koordinaten mit den Geschehnissen vor Ort verglichen. Aber dass diese Videos bestätigen, dass das Flugzeug von etwas getroffen worden sei, ist wissenschaftlich nicht haltbar, dass das Flugzeug von etwas getroffen wird und dann 60, 70 Sekunden weiterfliegen kann.

Er bat um Geduld und darum, die Untersuchungsergebnisse der "zwölf Expertenteams" abzuwarten, die nur gesicherte Erkenntnisse verkünden werden. Eine der Erkenntnisse sei, dass der Flugzeugabsturz auf keinen Fall durch Raketen verursacht worden sei.

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