icon bookmark-bicon bookmarkicon cameraicon checkicon chevron downicon chevron lefticon chevron righticon chevron upicon closeicon v-compressicon downloadicon editicon v-expandicon fbicon fileicon filtericon flag ruicon full chevron downicon full chevron lefticon full chevron righticon full chevron upicon gpicon insicon mailicon moveicon-musicicon mutedicon nomutedicon okicon v-pauseicon v-playicon searchicon shareicon sign inicon sign upicon stepbackicon stepforicon swipe downicon tagicon tagsicon tgicon trashicon twicon vkicon yt

Videos zeigen Flugzeugabsturz in Teheran und iranische Angriffe auf US-Militärbasen im Irak

Videos zeigen Flugzeugabsturz in Teheran und iranische Angriffe auf US-Militärbasen im Irak
Eine Boeing 737-800 der Fluggesellschaft Ukraine International Airlines mit rund 180 Menschen an Bord ist heute früh kurz nach dem Start am Teheraner Imam-Chomeini-Flughafen abgestürzt. Das Video zeigt das Flugzeug, das beim Aufprall auf den Boden offenbar in Flammen aufgeht. Anschließend sieht man die Unfallstelle. Um die herumliegenden Trümmerteile brennt es.

Überlebende soll es laut ukrainischen Informationen nicht geben. Das Flugzeug habe sich Berichten zufolge auf dem Weg zur ukrainischen Hauptstadt Kiew befunden und stürzte etwa acht Minuten nach dem Start ab. Was der Grund für den Absturz war, ist bislang unbekannt. 

Allerdings kommt der Absturz zu einem Zeitpunkt, in dem der Iran offenbar seinen Rachefeldzug gegen die USA begonnen hat. Beobachter spekulieren bereits, ob das ukrainische Flugzeug durch die nervöse iranische Abwehr nach iranischen Raketenangriffen auf US-Basen im Irak abgeschossen wurde. Der Iran dementiert dies.

Qassem Biniaz, ein Sprecher der iranischen Straßen- und Transportbehörde, erklärte, eines der Triebwerke habe Feuer gefangen, wodurch der Pilot die Kontrolle verlor.

In der vergangenen Nacht griff der Iran zwei US-Militärbasen im Irak mit Raketen an. Laut iranischen Angaben wurden der US-Luftwaffenstützpunkt Ain Al-Assad nahe der Grenze zu Syrien im Südwesten des Landes sowie ein von den USA betriebener Luftwaffenstützpunkt in Erbil attackiert.

Wie die iranische Nachrichtenagentur Fars mit Berufung auf die Geheimdienstabteilung der Iranischen Revolutionsgarde schreibt, wurden 80 Soldaten als Vergeltung für die Ermordung des Kommandanten der Al-Quds-Einheit, Qassem Soleimani, getötet und fast 200 weitere verwundet.

Sie zitiert die Stelle wie folgt: 

Nach den Berichten, die unsere Quellen in der Region bis zu diesem Zeitpunkt geschickt haben, sind mindestens 80 US-Armeeangehörige getötet und etwa 200 weitere verwundet worden.

Zu den Zielen erklärte die iranische Geheimdienststelle, dass Ain al-Assad in Zusammenhang mit ihrem Drohnenkrieg wichtig für das US-Militär sei. 

Etwa 20 sensible Punkte dieser Basis wurden von 15 Raketen getroffen, was zur Zerstörung einer beträchtlichen Anzahl von Drohnen und Hubschraubern führte. 

Und sollten die USA nun einen Fehler machen, habe man "insgesamt 104 sensible US-Stellungen in der Region identifiziert, die dann sofort angegriffen werden".

Videoaufnahmen zeigen die Raketenangriffe:

Zu den jüngsten Entwicklungen kommt es, nachdem die USA einen hochrangigen und offenbar sehr beliebten General gezielt mit einem Drohnenangriff getötet haben. Dieser habe sich in der irakischen Hauptstadt Bagdad auf diplomatischer Mission befunden. Nach dem Attentat kam es im Iran zu Massentrauer und Zorn. Millionen Menschen pilgerten für ihren getöteten General auf die Straßen. Soleimani wurde gestern in seiner Heimatstadt beerdigt. Beobachter sprechen von der größten Beerdigung weltweit. Der Iran und seine Führung schworen Vergeltung. In den Tagen der Trauer nach dem Attentat kündigten hohe Vertreter des Iran und Verbündete an, dass die US-Armee in der Region im Nahen Osten damit endgültig bewiesen habe, dass ihre Präsenz in der Region schädlich ist und vertrieben werden müsse. Gestern wurde die US-Armee im Iran offiziell zur Terrororganisation erklärt. Der Iran kündigte an, dass man das US-Militär in der Region anvisieren und so den "iranischen Helden" rächen werde. Auch Hisbollah-Chef Hassan Nasrallah erklärte zuvor die US-Militärs in der Region zum Angriffsziel. Dieser Rachefeldzug hat nun scheinbar nur Stunden nach der Beerdigung Soleimanis begonnen. US-Präsident Donald Trump hatte zuvor vor Vergeltungsschlägen gewarnt und gedroht, 52 Ziele im Iran anzugreifen, darunter Kulturstätten. 

Als Reaktion auf die aktuellen Angriffe schrieb er auf Twitter: 

Alles ist gut! Raketen wurden vom Iran aus auf zwei Militärbasen im Irak abgeschossen. Die Bewertung der Verluste und Schäden findet jetzt statt. So weit, so gut! Wir haben das mit Abstand stärkste und am besten ausgerüstete Militär der Welt! Ich werde morgen früh eine Erklärung abgeben.

Der iranische Außenminister Mohammed Dschawad Sarif erklärte zu den Angriffen, dass diese ein Akt der Selbstverteidigung seien, die durch Artikel 51 der UN-Charta gedeckt seien.

Folge uns aufRT
RT
Kriegstrauma loslassen lernen

Diese Webseite verwendet Cookies. Klicken Sie hier, um mehr zu erfahren

Cookies zulassen