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China verurteilt US-Vorgehen gegen Iran scharf: USA sollen militärische Abenteuer sofort einstellen

China verurteilt US-Vorgehen gegen Iran scharf: USA sollen militärische Abenteuer sofort einstellen
Der Sprecher des chinesischen Außenministeriums, Geng Shuang, hat die Tötung des iranischen Top-Generals Qassem Soleimani durch die USA aufs Schärfste verurteilt und die Vereinigten Staaten aufgefordert, ihre "militärischen Abenteuer" unverzüglich einzustellen. Das US-Attentat hat laut den Äußerungen von Geng Shuang die Spannungen in der Region verschärft und stellt einen Bruch der grundlegenden Normen der internationalen Beziehungen dar.

China lehnt die Anwendung von Gewalt in den internationalen Beziehungen konsequent ab. Es gibt keine Lösung mit militärischen Mitteln. Extremer Druck funktioniert nie, so der Sprecher des Außenministeriums.

Wir fordern die Vereinigten Staaten eindringlich dazu auf, die Gewalt nicht zu missbrauchen, und rufen alle Parteien auf, Zurückhaltung zu üben, um eine Eskalation zu vermeiden, und so bald wie möglich auf die Schiene des Dialogs und der Konsultationen zurückzukehren, um den Abbau der Spannungen zu fördern. 

Auch für den Rückzug des Iran aus dem Atomabkommen machte er die USA verantwortlich. Diese hätten den Druck auf das Land und die Länder des Abkommens so lange verstärkt, bis der Iran zu dem Schritt gezwungen war. 

Wir glauben, dass der Iran zwar aufgrund externer Faktoren gezwungen war, seine Verpflichtungen zu reduzieren, dass er aber auch Zurückhaltung gezeigt hat. Sie haben klar ihren politischen Willen zur vollständigen und effektiven Umsetzung des JCPOA zum Ausdruck gebracht. Sie haben ihre Verpflichtungen aus dem Vertrag über die Nichtverbreitung von Kernwaffen nicht verletzt. Gegenwärtig nimmt die Komplexität der Lage im Nahen Osten zu, und umfassende Abkommen stehen vor ernsten Herausforderungen. Die Vereinigten Staaten haben sich einseitig aus dem umfassenden Abkommen zurückgezogen, das Völkerrecht und die internationalen Verpflichtungen missachtet, extremen Druck auf den Iran ausgeübt und andere Seiten daran gehindert, das Abkommen umzusetzen. 

Die USA haben in der Nacht zu Freitag einen Drohnenangriff am internationalen Flughafen von Bagdad verübt. Dabei wurden der im Iran beliebte Kommandeur der Al-Quds-Einheit, Qassem Soleimani, und der stellvertretende Chef der irakischen Volksmobilisierungskräfte (PMF), Mohammed Ali Ebrahimi, auch bekannt als Abu Mahdi al-Muhandis, getötet. Acht weitere Menschen, vier Iraner und vier Iraker, kamen bei dem Attentat ums Leben. Im Iran herrscht seit dem Mord Massentrauer. Millionen Menschen pilgern auf die Straßen und trauern gemeinschaftlich. Die hochrangigsten Vertreter des Iran nehmen an den Zeremonien teil und vergießen dabei Tränen. Der Iran hat Vergeltung für Soleimani geschworen. US-Präsident drohte mit massivsten Gegenschlägen, sollte es aus dem Iran zu Racheakten kommen. 

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