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Nach US-Attentat auf iranischen Top-General: Massenproteste, Tränen und Rufe "Tod für Amerika"

Nach US-Attentat auf iranischen Top-General: Massenproteste, Tränen und Rufe "Tod für Amerika"
In Teheran riefen heute Tausende während der Freitagsgebete "Tod für Amerika" und forderten Vergeltungsmaßnahmen gegen die USA, die letzte Nacht Irans Top-General am Flughafen von Bagdad getötet hatten. Unter den Betenden herrscht Wut und Trauer über den US-Angriff und die Tötung des Generals Qassem Soleimani. Tränen fließen und es wird Rache geschworen. Die Spannungen in der Region scheinen durch den gezielten US-Luftangriff mit mindestens acht Toten einen neuen Höhepunkt zu erreichen.

Der als Hardliner umstrittene Geistliche, Ajatollah Ahmad Chātami, kündigte beim Freitagsgebet in Teheran an, dass die Widerstandsbewegung nach Rache streben werde und die Genossen von Soleimani Trump nicht mehr ruhig schlaffen lassen würden.

Wir werden an ihnen eine solche Rache nehmen, die ihre hellen Tage in eine dunkle Nacht verwandeln wird.

Letzte Nacht trafen US-Raketenangriffe den internationalen Flughafen von Bagdad und töteten dabei – neben General Qassem Soleimani, verantwortlich für iranische Auslandseinsätze im Nahen Osten, auch Abu Mahdi al-Muhandis, den stellvertretenden Kommandeur der vom Iran unterstützten Milizen im Irak, bekannt als Al-Haschd asch-Schaʿbī (Volksmobilmachungskräfte).

Die USA rechtfertigten ihren Angriff damit, das Soleimani angeblich "aktiv Pläne entwickelt habe, um amerikanische Diplomaten und US-Militär im Irak und in der gesamten Region anzugreifen".

Der Iran wiederum sieht in dem Angriff eine angebliche Racheaktion der USA, wie der Außenminister des Landes erklärte. Den Vereinigten Staaten von Amerika wurde ein Strich durch die Rechnung gemacht, indem die schiitischen Kämpfer und ihre Verbündeten so erfolgreich gegen die Terroristen des selbsternannten Islamischen Staates in Syrien und im Irak gekämpft haben. Der IS sei eine US-Kreatur, die die Vereinigten Staaten von Amerika gezielt zur Durchsetzung ihrer Interessen in der Region aufgebaut und gefördert hatten. 

Überall im Iran versammeln sich Menschen, um gegen die Ermordung zu protestieren. Folgende Bilder sind heute in den Städten Teheran, Kerman und Täbris entstanden.

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