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Für die Integration: Tausende islamische Ahmadiyya-Anhänger räumen bundesweit Silvestermüll auf

Für die Integration: Tausende islamische Ahmadiyya-Anhänger räumen bundesweit Silvestermüll auf
Tausende Anhänger der muslimischen Gemeinschaft "Ahmadiyya" haben neuerlich im ganzen Land an diesem Neujahrsmorgen aufgeräumt und gekehrt, um ihren Beitrag für eine zivilisierte Gesellschaft und für Deutschland zu leisten. Seit über 20 Jahren beteiligen sich diese Reformbewegung des Islam an der Putzaktion zu Neujahr. Auch in diesem Jahr sollen sich Tausende von ihnen in rund 250 Gemeinden zusammengefunden haben, um gemeinsam aufzuräumen. So auch in Berlin, wie Videoaufnahmen zeigen.

Wie Said Ahmad Arif während einer dieser Aktionen rund um den Antonplatz in Berlin-Weißensee erklärte, haben sich an der Aktion auch Flüchtlinge beteiligt. 

Wissen Sie: Die meisten dieser Männer sind auch Flüchtlinge, sie kamen vor kurzem nach Deutschland. Ich denke, wenn man sie sieht, wie sie einen Beitrag für die Gesellschaft leisten, ist das ein gutes Signal.

Eine andere Ahmadiyya-Gruppe räumte am Breitscheidplatz rund um die Gedächtniskirche auf, um eine Zeichen gegen Terror zu setzen, da hier vor drei Jahren im Dezember ein tödlicher Terrorangriff stattfand. 

Wie die Organisatoren der Ahmadiyya-Muslim-Jugendorganisation erklärten, fanden solche Aktionen bundesweit in 240 örtlichen Gemeinden statt.

Unter dem Hashtag #MuslimeStarten2020 finden sich zahlreiche Fotos von Teilnehmern aus Dutzenden Orten. 

Diese Gruppierung findet allerdings bei der Mehrheit der sunnitischen Muslime keine Anerkennung, da Mirza Ghulam Ahmad, der einstige Begründer der Bewegung in den 1880er Jahren, sich nicht nur zum Erneuerer des Islam, sondern auch zum Propheten erklärte, wogegen die überwältigende Mehrheit der Muslime Mohammed als letzten Propheten ansieht und in Mirza Ghulam Ahmad daher einen Ketzer und einen Sektenanführer erkennt. 

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