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"Schwarzer Dienstag" in Frankreich – Erneut Massenstreiks und Proteste im ganzen Land

"Schwarzer Dienstag" in Frankreich – Erneut Massenstreiks und Proteste im ganzen Land
Den 13. Tag in Folge kommt es zu Streiks in Frankreich, besonders die Hauptstadt Paris ist betroffen. Die Proteste und Arbeitsniederlegungen richten sich gegen die geplanten Rentenreformen der französischen Regierung. Heute riefen Gewerkschaften erneut den Generalstreik aus. Branchenübergreifend verweigern Menschen die Arbeit und wollen das Land zum Stillstand bringen, bis die Regierung auf ihre Forderungen eingeht.

Verstärkend hinzu kommt, dass gestern inmitten der Proteste und Streiks der Hohe Kommissar für die französische Rentenreform, Jean-Paul Delevoye, zurückgetreten war, nachdem enthüllt wurde, dass er Tätigkeiten und Nebenämter nicht angegeben hatte. Gewerkschaften und Protestler sehen den Rentenbeauftragten im Interessenkonflikt und sich durch seinen Rücktritt noch beflügelter.  

Auch heute wollen wieder Eisenbahner, Lehrer, Anwälte, Richter, Ärzte, Pflegekräfte, Feuerwehr, Flughafen-Personal, LKW-Fahrer und weitere gegen die Rentenreform aktiv werden. Neben Streiks sind erneut große Proteste geplant. Schulen bleiben geschlossen. Es kommt zu massiven Störungen, nicht nur im öffentlichen Nahverkehr – besonders in Paris –, ebenso im Regional- sowie Fernverkehr. Auf Straßen herrschen lange Staus, teilweise auch Straßenblockaden. LKW-Fahrer haben zu Störaktionen auf den Straßen aufgerufen.

Mit "Schneckenbetrieb" im Verkehr wollen sie auf ihre Forderungen aufmerksam machen:

Auch im Flugverkehr wird mit Behinderungen gerechnet. Der Élysée-Palast ist durch die Polizei verbarrikadiert und abgesperrt.

Aus mehreren Städten dringen Informationen, dass die Beteiligung höher ist als beim letzten großen Generalstreik am 5. Dezember mit rund einer Million Beteiligten. 


So etwa in Marseille:

Ähnliche Protestbilder gelangen auch aus Bordeaux:

Hier in Paris blockieren Protestler einen Bus an der Weiterfahrt:

Auch in Grenoble ziehen Massen auf die Straßen:

Derartige Szenen dringen aus Städten im gesamten Land. 

Macron will das in 42 Einzelsysteme zersplitterte Rentensystem zu einem einheitlichen umformen. Privilegien einzelner Sparten drohen damit wegzufallen. Zudem sollen die Menschen zwei Jahre länger arbeiten, um die volle Rente zu erhalten.

Wir begleiten die Proteste in Paris live. Hier finden Sie den Live-Stream dazu: 

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