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Eisbären-Invasion: Dutzende Polarbären belagern russisches Dorf

Eisbären-Invasion: Dutzende Polarbären belagern russisches Dorf
Eine ganze Horde von Eisbären ist in ein Dorf im hohen Norden Russlands eingedrungen, um nach Nahrung zu suchen. Die Bären belagern die Siedlung und haben das öffentliche Leben dort quasi zum Stillstand gebracht. Behörden und Freiwillige setzen nun alles daran, Vorfälle zwischen Mensch und Bär zu verhindern.

Die ungewöhnlich große Eisbärenpräsenz plagt das Dorf Ryrkaipij, das an den schneebedeckten Ufern des Chukchi-Meeres in der nördlichen Region Tschukotka liegt. In den letzten Jahren war es in Ryrkaipij, wo rund 600 Menschen leben, eher ruhig. Im vergangenen Jahr wurden "nur" 28 Eisbären registriert. In diesem Jahr ist die fleischfressende Horde jedoch riesig.

Und die Zahl der Bären wächst. Bislang wurden am Kap Kozhevnikov mindestens 64 einzelne Eisbären gesichtet. Um die Raubtiere aus dem Dorf zu locken, wird mit einer Fütterungsstelle versucht, die Bären vom Dorf fernzuhalten, schilderte der stellvertretende Direktor der Landestierschutzbehörde Egor Vereschagin.

Es finden auch Patrouillen in den Straßen statt, um Zwischenfälle zu vermeiden. Mit Signalpatronen und Pfeffergas soll diese "Bärenpatrouille" die Eisbären abschrecken und vom Dorf fernhalten. 

In Ryrkaipij wurden sicherheitshalber alle öffentlichen Veranstaltungen abgesagt, und Kinder fahren nur noch mit dem Bus zur Schule. 

Videoaufnahmen zeigen Bären, die in unmittelbarer Nähe des Dorfes auf der Suche nach Nahrung sind.

Eisbären stellen eine enorme Gefahr für den Menschen dar. 2011 wurde in Ryrkaipij ein Einheimischer von einem Eisbären getötet.

Die Siedlung liegt direkt neben einem typischen Wanderweg der Bären und nahe des Kaps Kozhevnikov – eines wichtigen Hotspots für Walrosse, die sich dort im Sommer versammeln. Die Körper der Walrosse, die während ihres Aufenthalts dort ums Leben kamen, locken die Bären an. 

In diesem Jahr friert das Meer zwei Wochen später als sonst. Das Eis ist noch instabil, und die Bären können sich nicht weiter fortbewegen. Es wird erwartet, dass es im Laufe des Monats so fest wird, dass die Bären weiterziehen können und die Belagerung von Ryrkaipij beendet wird.

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