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Spanien: Polizei entdeckt zwei Migranten in Verstecken hinter Rücksitz und Armaturenbrett in PKW

Spanien: Polizei entdeckt zwei Migranten in Verstecken hinter Rücksitz und Armaturenbrett in PKW
Die spanische Guardia Civil hat am Wochenende Aufnahmen eines Einsatzes in Melilla veröffentlicht. Den Beamten war an der Grenze zwischen Melilla und der marokkanischen Stadt Beni Ansar ein Auto mit "ungewöhnlichen Abmessungen" am Kofferraum, die nicht dem Serienmodell der PKW-Marke entsprachen, aufgefallen. Die Beamten der spanischen Exklave inspizierten es und fanden zwei Migranten aus Guinea in aufwändigen Verstecken in dem PKW.

Der Moment ihrer Ergreifung wurde auf Video festgehalten und veröffentlicht. Für die Verstecke wurden Hohlräume in dem Wagen geschaffen. Im Video wird zunächst in der Rückbank eine 19-jährige Frau entdeckt. Als dann ein Beamter die Armaturenbrettverkleidung abreißt, verbirgt sich dahinter ein 19-jähriger Mann.

Nachdem die beiden Personen aus dem Kofferraum und der Motorhaube des Autos hinausgeklettert waren, zeigten sie Symptome wie Orientierungslosigkeit und taumelnde Bewegungen. In ihren Verstecken sollen sie direkt den toxischen Einflüssen der Autoabgase ausgesetzt gewesen sein. Beide konnten sich relativ zügig erholen und wurden an das örtliche, temporäre Aufnahmezentrum für Zuwanderer (CETI) überwiesen. Dort können sie Anträge auf Asyl stellen und erhalten eine Grundversorgung. Das Zentrum ist eigentlich nur für 1.000 Menschen ausgelegt. Derzeit befinden sich aber 1.600 Menschen im CETI von Melilla. Die große Mehrheit der Menschen in dem Aufnahmelager will von hier aus weiter nach Mitteleuropa ziehen. 

Die spanische Polizei nahm nach dem Vorfall mit den beiden Migranten im PKW zwei Personen mit marokkanischer Staatsangehörigkeit fest. Sie werden wegen Menschenhandels angeklagt.

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