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Niederlande: USA werfen Russland vor, Syrien bei der Verwendung von chemischen Waffen zu helfen

Niederlande: USA werfen Russland vor, Syrien bei der Verwendung von chemischen Waffen zu helfen
Der US-Botschafter bei der Organisation für das Verbot chemischer Waffen (OPCW), Ken Ward, beschuldigte Russland, "eine zentrale Rolle" bei der Vertuschung des Einsatzes von Chemiewaffen in Syrien zu spielen. Er äußerte dies bei einem Treffen am Donnerstag in Den Haag.

Die syrische Vertuschung wird nie funktionieren, weil die internationale Gemeinschaft den Mut zu ihren Überzeugungen hat, nicht in einer Welt der chemischen Waffen leben und das syrische Volk vor der Bedrohung durch den Einsatz chemischer Waffen schützen will. Leider hat die Russische Föderation bei dieser Vertuschung eine zentrale Rolle gespielt, sagte er.

Der Botschafter paraphrasierte auch die Fernsehserie "Tschernobyl" und sagte:

Jede Lüge schafft eine Schuld an der Wahrheit, jeder Einsatz von Chemiewaffen in Syrien schafft eine Schuld an der Gerechtigkeit. Die internationale Gemeinschaft wird diese Schuld begleichen. Die Wahrheit wird immer wieder zu Tage treten. Syrien wird nicht in der Lage sein, diese chemischen Waffen in dunklen Ecken einzusetzen, in dem Glauben, dass es dies tun und der Straflosigkeit entgehen kann.

Mehr lesenRussischer OPCW-Vertreter weist Bericht zu Giftgaseinsatz in Duma zurück 

Der russische Botschafter Alexander Schulgin  antwortete, indem er darauf hinwies, dass die Vereinigten Staaten mit der Beseitigung ihrer Chemiewaffen im Verzug seien, und äußerte Zweifel am Bericht der OPCW über den angeblichen Einsatz von Chemiewaffen in der syrischen Stadt Duma. Auch bezweifelt Russland, die tatsächliche Unparteilichkeit des IIT, dem sogenannten Investigation and Identification Team, das Täter und Initiatoren solcher "Giftgasangriffe" benennen soll. Dies sei ausschließlich die Aufgabe des UN-Sicherheitsrats. Dieses Ermittlungs- und Identifizierungsteam (IIT) der OPCW war im Juni 2018 von Mitgliedstaaten nach einer Abstimmung ins Leben gerufen worden. Russland lehnt dieses ab, da die Schaffung gegen das Chemiewaffenübereinkommen verstoße und das IIT politisiert sei. Auch Syrien hat dieselben Einwände. China steht dem auch kritisch gegenüber. 

Wir sind aufgerufen, den Schlussfolgerungen der Experten der Fact Finding Mission zu vertrauen, aber Schlussfolgerungen wurden auf Grundlage von Erkenntnissen unabhängiger externer Experten gezogen, sagte er.

Könnte dies bedeuten, dass die Schlussfolgerungen der Experten der Untersuchungsmission nicht den Vorstellungen entsprachen, die einige Länder in all dem geäußert hatten?

Zu den Zweifeln  des russischen Vertreters über den angeblichen Giftangriff im syrischen Duma am 7. April kommt es nicht nur nach zahlreichen Zeugenaussagen, die anderes behaupteten, sondern auch, nachdem Dokumente geleakt worden waren und Whistleblower der OPCW behauptet hatten, dass der Bericht frisiert wurde und wichtige Informationen unerwähnt blieben. So wurden chemische Analysen und Untersuchungsergebnisse zum Giftgas sowie Zeugenaussagen, die nicht zur politischen Linie der USA in Syrien passen, einfach ausgelassen.

Auch ein Beteiligter dieser "Fact Finding Mission" bestätigte, dass wichtige Dinge, die nicht ins Bild passten, in dem Bericht keine Erwähnung fanden

Für den vermeintlichen Chemiewaffenangriff wurde die syrische Regierung beschuldigt. Diese erklärte entschieden, keinen solchen Angriff gestartet zu haben. Syrien und Russland forderten daraufhin die OPCW auf, nach Duma zu kommen und den Vorfall zu untersuchen. Ohne diese Untersuchung abzuwarten, starteten die USA, Großbritannien und Frankreich Raketenangriffe auf Syrien ab. 

Mehr lesen- Giftgas im syrischen Duma: OPCW soll Bericht verfälscht haben 

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