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London: "Befreit die Wahrheit" – Experten und Künstler fordern Freilassung von Julian Assange

London: "Befreit die Wahrheit" – Experten und Künstler fordern Freilassung von Julian Assange
Auf einer Veranstaltung namens " Befreit die Wahrheit " am Donnerstag in der St Pancras New Church in London verurteilten akademische Experten und Künstler die Inhaftierung des WikiLeaks-Gründers Julian Assange. Neben Kunstwerken, die dem Journalisten gewidmet und präsentiert wurden, hielten Experten und bekannte Assange-Unterstützer Reden, um zu verdeutlichen, wie wichtig der Fall Assange für die Demokratie ist und wie sehr seine Rechte gebrochen werden.

Ich denke, wir sind dabei, einen Präzedenzfall zu schaffen. Wenn Julian Assange an die Vereinigten Staaten ausgeliefert wird, und wenn er für die Enthüllung der Wahrheit bestraft wird, dann ist das, was im Wesentlichen passiert, dass das Erzählen der Wahrheit zu einem Verbrechen wird", sagte Nils Melzer, Sonderberichterstatter der Vereinten Nationen für Folter.

Auch Fidel Narváez, Autor, Menschenrechtsaktivist und ehemaliger ecuadorianischer Diplomat, besuchte die Veranstaltung. Er war von 2010 bis zum Juli 2018 in der ecuadorianischen Botschaft in London beschäftigt, also zu der Zeit, in der Julian Assange dort lebte. Er beschuldigte die ecuadorianische Regierung, die 2017 an die Macht kam, des Verbrechens, da diese einen politischen Flüchtling an ein Land übergeben hat, das ihn verfolgt. 

Craig Murray, ehemaliger britischer Botschafter in Usbekistan, glaubt

Die heute stattfindende Ausstellung und Begegnung sind sehr wichtig im Kampf für die Befreiung von Julian Assange. Denn so viele Aktivisten treffen sich in diesem Moment, bei dem ich das Gefühl habe, dass sich die öffentliche Stimmung wirklich verändert hat. Und schließlich, trotz der mangelnden Berichterstattung oder der einseitigen Berichterstattung durch die Mainstream-Medien, gibt es jetzt ein Verständnis dafür, dass Julian für nichts anderes an die Vereinigten Staaten ausgeliefert wird, als für die Veröffentlichung der Wahrheit. Und dass dies ein massiver Angriff auf die Medien- und Pressefreiheit und auf unsere Fähigkeit, Regierungen zur Rechenschaft zu ziehen, ist.

Auch der preisgekrönte Journalist John Pilger hielt bei dem Event in der Kirche eine Rede. Er hatte am Morgen Assange im Gefängnis besucht und zwei Stunden mit ihm verbracht: 

Die USA mögen zwar gerade nur einem von ihnen, Julian Assange, hinterher sein, aber die Warnung könnte nicht deutlicher sein, sie können jederzeit auch beginnen, andere freie Journalisten, freie Menschen zu verfolgen. 

Zu Assanges Zustand sagte er: 

Wenn wir uns begrüßen (umarmen), kann ich seine Rippen spüren, und dass sein Arm keine Muskeln mehr hat. Er hat gut zehn bis 15 Kilo an Gewicht verloren, seit April, als ich ihn zum ersten Mal in Belmarsh sah. Was am schockierendsten war, wie viel älter er aussah. Er sagte: 'Ich glaube, ich werde verrückt!'

Assange ist derzeit im Londoner Belmarsh-Gefängnis inhaftiert. Er soll wegen Verschwörung und Spionagevorwürfen an die Vereinigten Staaten ausgeliefert werden. 

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