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Papst wirft Westen Heuchelei im Zusammenhang mit Waffengeschäften vor

Papst wirft Westen Heuchelei im Zusammenhang mit Waffengeschäften vor
Der Papst Franziskus hat gestern auf der Rückreise von einer einwöchigen Asienreise nach Rom an Bord des Flugzeugs europäische Regierungen kritisiert. Diese seien heuchlerisch, denn während sie "über Frieden sprechen, profitieren sie vom Waffenhandel" und damit vom Krieg. Angesprochen auf die Krawalle in Hongkong, machte er auf Proteste in Europa – wie im spanischen Katalonien oder "im demokratischen Frankreich" seit einem Jahr mit den Gelbwesten – aufmerksam.

Es ist nicht nur Hongkong, denken Sie an Chile, denken Sie an Frankreich, das demokratische Frankreich mit einem Jahr voller "gelber Westen". Man denke an Nicaragua, andere lateinamerikanische Länder, Brasilien mit ähnlichen Problemen und auch an einige europäische Länder. Was macht der Heilige Stuhl damit? Es erfordert Dialog und Frieden, aber es ist nicht nur Hongkong, es sind verschiedene Orte mit Problemen, die ich im Moment nicht beurteilen kann. Ich respektiere den Frieden und bitte um Frieden in all diesen Ländern mit Problemen. Auch in Spanien gibt es Probleme. Wir müssen die Dinge rationalisieren und zu Dialog und Frieden aufrufen, um Probleme zu lösen. Ich danke Ihnen.

Als ein Reporter nachhakt, "und was ist mit China?", entgegnet er: 

Ich würde gerne nach Peking reisen, ich liebe China.

Der Papst war eine Woche auf Asienreise und hatte unter anderem die Denkmäler für die US-Atombombenangriffen auf Hiroshima und Nagasaki besucht, wo er auch auf Überlebende traf. Er nutzte die Gelegenheit auch dazu, die atomare Bewaffnung als "unmoralisch" zu verurteilen. Er wolle diese Ächtung zur offiziellen Kirchenpolitik machen. 

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