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Libanon: Demonstranten protestieren vor US-Botschaft gegen ausländische Einmischung

Libanon: Demonstranten protestieren vor US-Botschaft gegen ausländische Einmischung
Demonstranten versammelten sich am Sonntag vor der Botschaft der Vereinigten Staaten in Beirut, nachdem der ehemalige US-Botschafter im Libanon, Jeffrey Feltman, Bemerkungen gemacht hatte, die Demonstranten als ausländische Einmischung in libanesische Angelegenheiten betrachteten. Die Aufnahmen zeigen Demonstranten, wie sie vor der Botschaft singen, Schilder hochhalten und amerikanische Fahnen verbrennen.

Am Dienstag sagte Jeffrey Feltman vor dem Unterausschuss für den Mittleren Osten im Repräsentantenhaus in Washington, D.C. aus, dass die seit Oktober im Libanon stattfindenden Massenproteste "glücklicherweise mit den Interessen der USA übereinstimmen".

"Die richtige Beeinflussung kann einen Unterschied machen, wenn die Libanesen darüber entscheiden sollen, wie die Proteste weitergehen sollen. Der Schlüssel für uns liegt in der Nuance. Es wäre unklug, sich direkt in die politischen Entscheidungen des Libanon einzumischen, weil es dem Hisbollah-Führer Hasan Nasrallah einfach machen würde, glaubwürdige Beispiele für vorhersehbare Versuche zu nennen, die Demonstranten und ihre Forderungen als US-geleitet zu diskreditieren", sagte er.

Seit Wochen gehen im Libanon die Menschen auf die Straße, um gegen die korrupte Regierung zu demonstrieren. Die Lage spitzt sich immer mehr zu.

Die anhaltenden regierungsfeindlichen Proteste, die am 17. Oktober begannen und zum Rücktritt von Premierminister Saad Hariri führten, gelten als die größte öffentliche Mobilisierung, die das Land seit 2015 erlebt hat.

Noch vor einigen Jahren verzeichnete die Wirtschaft im Libanon satte Wachstumsraten. Davon ist nicht mehr viel geblieben.

Nicht nur in Beirut tritt das Problem offen zu Tage: Vom einst regen Geschäftsbetrieb auf der Hamra-Straße ist derzeit nicht viel zu sehen. Die Händler locken mit kräftigen Preisnachlässen, doch die Kunden bleiben aus. Ladenbesitzer haben die Gehälter ihrer Angestellten gekürzt oder erwägen eine Schließung.

Mit rund 150 Prozent des Bruttoinlandsprodukts oder umgerechnet 86 Millionen Dollar hat der Libanon eine der höchsten Staatsverschuldungen der Welt. Ein großer Teil der Regierungsausgaben fließt in den aufgeblähten öffentlichen Dienst. Dagegen kommt die Infrastruktur seit Jahren viel zu kurz.

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