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Bolivien: Krise spitzt sich zu – Zusammenstöße, Lebensmittelknappheit und heftige Preisanstiege

Bolivien: Krise spitzt sich zu – Zusammenstöße, Lebensmittelknappheit und heftige Preisanstiege
Seit dem Rücktritt des bolivianischen Präsidenten Evo Morales spitzt sich zusehends eine Krise in Bolivien zu. Neben Zusammenstößen zwischen den Unterstützern von Morales und andererseits Oppositionellen, Milizen sowie Polizei und Militär werden auch in mehreren Gebieten die Ressourcen knapp. Bolivianer berichten von Lebensmittel- und Benzin-Mangel und massiv angestiegenen Preisen. Videoaufnahmen zeigen zahlreiche geschlossene Läden.

Die bolivianische Übergangsregierung unter der selbsternannten Interimspräsidentin Jeanine Áñez gibt Morales Unterstützern die Schuld für die Engpässe, da sie bei ihren Protesten für Morales gezielt Transportwege abschneiden und die Versorgung in La Paz erschweren würden. 

Die Aufnahmen von gestern aus La Paz zeigen viele Geschäfte, die geschlossen blieben, während die wenigen, die geöffnet waren, ihre Preise für viele Produkte verdoppelten. Die Straßen sind voller Demonstranten, die Morales als Präsidenten zurück wollen.

Eine protestierende Anhängerin von Morales beteuert:

"Wir werden diese Blockade nicht aufheben, bis sie (Áñez) zurücktritt."

Auch in der Stadt Santa Cruz sollen Blockaden die Versorgung und den Handel gestört haben. Laut Behördenangaben sind seit den Unruhen nach den Wahlen am 20. Oktober mindestens 23 Menschen bei Protesten getötet worden. Die Opposition hatte Morales Wahlmanipulationen vorgeworfen. Sie mobilisierten ihre Anhänger gegen die Wahl und Morales und forderten Neuwahlen. Morales lenkte ein, stimmte Neuwahlen zu, doch dann forderte die Opposition, unterstützt von Polizei und Militär, dass er ganz zurücktreten solle. Morales kam der Aufforderung am 10. November nach, um "ein weiteres Blutvergießen zu verhindern". Es war zuvor auf zahlreiche Angriffe gegen seine Anhänger gekommen, auch gegen Kollegen und sogar auf das Haus seiner Schwester sowie sein eigenes. Zudem sei von Oppositionellen ein Kopfgeld auf ihn ausgesetzt worden, weshalb er nach Mexiko flüchtete, um sein Leben zu retten. 

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