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Dänemark macht wieder Grenzkontrollen – Wegen Banden- und Drogenkriminalität aus Schweden

Dänemark macht wieder Grenzkontrollen – Wegen Banden- und Drogenkriminalität aus Schweden
Dänemark führt vorerst für sechs Monate wieder Grenzkontrollen an seiner Grenze zu Schweden durch, nachdem Straftäter aus dem Nachbarland Kriminalität nach Dänemark exportiert haben sollen. Zu dem Schritt kommt es nach mehreren Explosionen und Gewaltverbrechen in Dänemark. Gestern startete die dänische Polizei die Grenzkontrollen zu Schweden und richtete dazu einen Kontrollpunkt an der Öresundbrücke zwischen Kopenhagen und Malmö ein.

Kopenhagener Polizeichef Jens Jespersen nannte als Hauptgrund die Zunahme von Gewaltverbrechen und Bandengewalt, die angeblich von Tätern aus Schweden ausgeübt wurden, wie zum Beispiel "mehrere Explosionen im Großraum Kopenhagen".

Dänemark hat die vergangenen Monate eine Explosionsserie erlebt. Allein in diesem Jahr kam es zu mindestens 13 Explosionen in Kopenhagen. Dänische Behörden glauben, dass etwa der Anschlag auf die dänische Steuerbehörde "Skattestyrelsen" in Kopenhagen im August von Kriminellen aus Schweden verübt wurde. Zwei Hauptverdächtige, die aus Schweden kommen, befinden sich in Haft. Dänemark will nun verhindern, dass die organisierte Kriminalität aus Schweden weiter auf das Land übergreift. 

In einigen Fällen sind wir uns ganz sicher, dass die Täter aus Schweden kommen und nach Dänemark gekommen sind, um Verbrechen zu begehen. Und in den anderen Fällen vermuten wir, dass die Täter aus Schweden kommen könnten, so dass es in Schweden Verbindungen zur organisierten Kriminalität gibt", sagte Jespersen.

Erst am Wochenende war ein 15-Jähriger in einer Pizzeria in der schwedischen Stadt Malmö erschossen worden und ein anderer lebensgefährlich verletzt. Unbekannte sollen das Feuer eröffnet haben und dann geflüchtet sein. Nur wenige Minuten zuvor war eine Autobombe in der Nähe detoniert. 

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Die dänische Polizei versichert aber, dass die Kontrollen den Verkehr aus Schweden nicht übermäßig verzögern würden. Pendler würden nur "ein paar Minuten mehr" durch Kontrollen brauchen, die "ein paar Mal pro Woche" durchgeführt würden. Mit Spürhunden, mehr Video- und Grenzüberwachung soll grenzüberschreitender Banden- und Drogenkriminalität das Handwerk gelegt werden.

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