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Lawrow zu Skripal- und MH17-Anschuldigungen: Bis heute keine Beweise – nur leere Behauptungen

Lawrow zu Skripal- und MH17-Anschuldigungen: Bis heute keine Beweise – nur leere Behauptungen
Sergei Lawrow hat heute auf einer Podiumsdiskussion der OSZE zur Medienfreiheit in Moskau Großbritannien vorgeworfen, Russland einen angeblichen Nervengiftangriff im Jahr 2018 auf den ehemaligen Geheimdienstmitarbeiter Sergei Skripal in die Schuhe geschoben zu haben – ohne jegliche Beweise. Bis heute habe man keinen Beweis für diese Behauptung vorgelegt und lediglich auf Grundlage der bloßen Annahme, dass Russlands Schuld wahrscheinlich sei, russische Diplomaten aus EU-Staaten ausgewiesen.

Zu dem Zeitpunkt, als das stattfand und die meisten Länder der Europäischen Union unsere Diplomaten ausgewiesen haben, fragten wir sie, ob die Briten dies belegen könnten, außer bloß zu behaupten, dass dies höchstwahrscheinlich von Russland ausging. Sie haben uns dann hinter vorgehaltener Hand mit gesenktem Blick gesagt, dass ihnen keine Details mitgeteilt wurden. Ihnen wurde jedoch versprochen, in Zukunft mehr Fakten zu erhalten.

Er sei dann später wieder auf jene EU-Vertreter zugegangen und habe gefragt, ob es neue vermeintliche Beweise gebe.

Nach einer Weile habe ich mir die Mühe gemacht, meine Kollegen erneut zu fragen, die wir darauf zu einem früheren Zeitpunkt bereits angesprochen haben: Haben die Briten Ihnen Beweise für die Schuld Russlands bei der Vergiftung von Skripal erbracht? Wieder einmal antworteten sie peinlich berührt, hinter vorgehaltener Hand und mit gesenktem Blick: "Wir können keine Fakten vorlegen, nur das, was öffentlich gesagt worden war.

Lawrow wies auch darauf hin, dass es sich mit dem Absturz von Flug MH17 im Jahr 2014 ähnlich abspiele:

Ebenso spielt es sich im Falle der Boeing der Malaysia Airlines ab. Niederländische Staatsanwälte sagen, dass ein Ermittlungsverfahren läuft, während wir bereits um Entschädigung gebeten wurden. Wenn wir fragen, wo die Daten von ukrainischen Radaren sind, wo die Daten der Kommunikation der Fluggesellschaften sind, wo die amerikanischen Satellitenbilder sind, bekommen wir keine Antworten. Allerdings ist es immer noch Russland, das die Schuld trägt.

Außerdem kritisierte er erneut, wie in westlichen Staaten russischen Medien und Medienvertretern begegnet wird, und warf ihnen eine Diskriminierung dieser vor, versicherte aber zeitgleich, dass Russland darauf nicht mit gleichen Mitteln reagieren werde. 

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