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Syrien: "Er jammerte und starb wie ein Hund" – Angebliches Wohnhaus von Baghdadi nach US-Überfall

Syrien: "Er jammerte und starb wie ein Hund" – Angebliches Wohnhaus von Baghdadi nach US-Überfall
Die USA wollen den Terror-Anführer des IS, Abu Bakr al-Baghdadi, getötet haben. Dieser sei im Rahmen einer Operation von US-Spezialeinheiten gestorben, wie US-Präsident Donald Trump mitteilte.

Videomaterial, das gestern im Dorf Barisha im syrischen Idlib aufgenommen wurde, zeigt den "Einsatzort" nach der US-Spezialeinheiten-Operation, der nur noch ein riesiger Schutthaufen ist. Anwohner sitzen in den Trümmern und versuchen, sie zu zerkleinern, um sie wegräumen zu können. Ein toter Hund liegt in den Trümmern, während ein Welpe offenbar allein und wimmernd umherstreunt. 

Laut US-Angaben starb der Terroristen-Anführer bei einem Überfall auf sein Haus in Barisha am Samstagabend in der Provinz Idlib nahe der türkischen Grenze. 

"Die US-Spezialeinheiten führten einen gefährlichen und mutigen Nachtangriff im Nordwesten Syriens durch und erfüllten ihre Mission mit großem Stil", sagte Trump bei einer Rede im Weißen Haus.

Die US-Streitkräfte seien mit "massiver Feuerkraft" vorgestoßen, als sie den Komplex erreichten, in dem sich Baghdadi mit seiner Familie und seinen Mitarbeitern versteckte. Während des Angriffs wurden demnach auch elf Kinder von Baghdadi ohne Verletzungen aus dem Haus gerettet, während Baghdadi mit drei seiner Kinder in einen Tunnel flüchtete, wo er in eine Sackgasse geriet und sich und seine Kinder in die Luft sprengte.

Trump sagte: 

Ich musste mir viel davon ansehen. Bei der Operation ging kein einziger Mann verloren, während eine große Anzahl von Baghdadis Kämpfern und Begleitern mit ihm getötet wurde. Er starb, nachdem er in einen Sackgasse-Tunnel gelaufen war – wimmernd und weinend und schreiend den ganzen Weg. Das Gelände war zu diesem Zeitpunkt geräumt, wobei sich die Menschen entweder ergeben oder erschossen und getötet wurden. Elf kleine Kinder wurden aus dem Haus gebracht und sind unverletzt. Die einzigen, die übrig blieben, waren Baghdadi im Tunnel, und er hatte drei seiner kleinen Kinder mitgenommen. Auf diese Weise wurden sie in den sicheren Tod geführt. Er erreichte das Ende des Tunnels, als unsere Hunde ihn verfolgten. Dann zündete er seine [Sprengstoff-]Weste und tötete sich und die drei Kinder. 

Zur Leiche des Terroroberhauptes schilderte er folgendes: 

Sein Körper wurde durch die Explosion zerstückelt; der Tunnel war zusätzlich eingestürzt, aber die Testergebnisse gaben eine sichere sofortige und absolut positive Identifizierung – er war es.

Und er versicherte, dass er niemandem mehr etwas anhaben könne:

Ein brutaler Mörder, der so viel Not und Tod verursacht hat, wurde gewaltsam eliminiert – er wird nie wieder einem unschuldigen Mann, einer unschuldigen Frau oder einem unschuldigen Kind etwas antun. Er starb wie ein Hund. Er starb wie ein Feigling. Die Welt ist jetzt ein viel sichererer Ort.

Online sind Videoaufnahmen aufgetaucht, die angeblich die US-Operation zeigen sollen, bei der unter anderem Kampfhubschrauber zum Einsatz kamen: 

Trump selbst hatte die Operation live verfolgt. Das Weiße Haus hatte dementsprechende Fotos veröffentlicht: 

Auch behauptete Trump, dass die Operation nur mit Hilfe Russlands, Syriens, der Türkei, der Kurden und des Iraks möglich war.

Diese Razzia war einwandfrei und konnte nur mit der Zustimmung und Hilfe bestimmter anderer Nationen und Völker durchgeführt werden. Ich möchte den Nationen Russland, Türkei, Syrien und Irak danken, und ich möchte auch den syrischen Kurden für ihre entsprechende Unterstützung danken, die sie uns geben konnten.

Besonders Russland hob Trump nach einer Journalisten-Frage positiv hervor:

Aber der Flug hinein, der Flug hinaus, war ein sehr, sehr gefährlicher Teil. Es bestand die Möglichkeit, dass wir auf ein unglaubliches Feuer gestoßen wären. Russland hat uns großartig behandelt. Sie öffneten sich. Wir mussten über bestimmte russische Gebiete fliegen, die von Russland gehalten werden. Russland war großartig. Der Irak war ausgezeichnet. Wir hatten wirklich eine gute Zusammenarbeit.

Und Sie müssen verstehen: Sie wussten nicht genau, was wir taten und wohin wir gingen. Aber die IS-Kämpfer werden von Russland und einigen dieser anderen Länder genauso gehasst wie von uns. 

Während die Kurden und die Türkei ihre Unterstützung bereits bestätigten, dementierte Russland eine solche und äußerte Zweifel an der Durchführung der Operation und dem gesicherten Tod Baghdadis.

So erklärte der Generalmajor und Sprecher des russischen Verteidigungsministeriums Igor Konaschenkow, dass sein Ministerium "keine zuverlässigen Informationen über die Aktionen der US-Armee in der Idlib-Deeskalationszone" habe. Er fügte auch hinzu, dass dem Ministerium keine Unterstützung bekannt sei, die Russland angeblich den US-Streitkräften bei der Operation gewährt habe, auch habe es den Luftraum nicht geöffnet, womit er Trumps Bemerkungen über die Koordination der Operation mit Russland klar widerspricht.

Der Sprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow, sagte heute aber, dass Trump einen ernsthaften Beitrag gegen den Terror geleistet habe, sollte sich herausstellten, dass der IS-Anführer tatsächlich getötet wurde. 

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