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"Konzern-Diener, keiner wird Sie vermissen" – EU-Abgeordnete "beschenkt" Juncker zum Abschied

"Konzern-Diener, keiner wird Sie vermissen" – EU-Abgeordnete "beschenkt" Juncker zum Abschied
Manon Aubry von der linken französischen Partei La France insoumise hat Jean-Claude Juncker zum Ende seiner Präsidentschaft in der Europäischen Kommission ein "kleines Abschiedsgeschenk" gemacht. Die EU-Abgeordnete und Co-Vorsitzende der "Konföderalen Fraktion der Vereinten Europäischen Linken/Nordischen Grünen Linken" (GUE/NGL) zählte zunächst eine Reihe von Vorwürfen seines politischen Versagens auf.

"Steuerhinterziehung, europäischer Mindestlohn, Klima, Demokratie, Migranten" – das waren einige der beklagenswerten Stichworte ihrer gestrigen Rede in der Plenarsitzung des Europäischen Parlaments in Straßburg. In ihrer lediglich zweiminütigen Rede listete sie zahlreiche politische Fehler auf, die sie Jean-Claude Juncker zuschrieb. So warf sie ihm als EU-Kommissionspräsident vor, zu wenig gegen Steuerhinterziehung getan zu haben. 

"Mit Ihnen an der Spitze der Europäischen Kommission gegen Steuerhinterziehung zu kämpfen, Herr Juncker, war ein bisschen so, als würde man Monsanto auffordern, Pestizide zu stoppen!", wetterte die Europaabgeordnete. 

Auf Twitter schob sie hinterher:

Am Ende Ihrer Amtszeit, Herr Juncker, waren Sie der eifrige Diener der Märkte, und die Menschen in Europa werden Sie nicht vermissen. Und um Ihre Rückkehr in Ihre Steueroase zu feiern, möchten Ihnen, Herr Juncker, Ihre Freunde – die multinationalen Konzerne und die Reichen, denen Sie so sehr geholfen haben – dieses große Dankeschön senden!

Damit stellte sie am Ende ihrer Rede als Dankeschön und "schönes Geschenk" ein Paket mit gefälschten Banknoten und Logos von multinationalen Unternehmen auf ihr Pult. 

Der scheidende EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker tat wenig beeindruckt von dem Geschenk und zeigte keine Reaktion. Seine Nachfolge wird nun bald die ehemalige deutsche Verteidigungsministerin, Ursula von der Leyen, antreten.

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