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Syrien: "Stützpunkte vor US-Rückzug gesprengt?" – Syrische Armee übernimmt ehemalige US-Basis

Syrien: "Stützpunkte vor US-Rückzug gesprengt?" – Syrische Armee übernimmt ehemalige US-Basis
Soldaten der syrisch-arabischen Armee haben am Samstag eine ehemalige US-Basis betreten. Die verwüstete ehemalige Operationsbasis befindet sich in Al-Hasaka im Dorf Qasr Yalda. Berichten zufolge sollen die sich zurückziehenden US-Truppen mehrere ihrer eigenmächtig eingerichteten Militärstandorte sowie eingenommene Landebahnen und Teile ihrer Ausrüstung vor ihrem Rückzug gesprengt haben. Auch diese Aufnahmen zeigen ein offenbar gesprengtes Gebäude – es ist aber nicht klar, wer es zerstört hat.

Im Video sind SAA-Soldaten zu sehen, die auf dem ehemaligen US-Gelände patrouillieren und die Flagge der Syrischen Arabischen Republik über der Basis hissen. Einer der Soldaten tritt mit einem Dokumentenblock vor die Kamera, der auf der Basis zurückgelassen wurde. Außerdem sind ein Fitnessstudio, Tunnel und Betonbarrieren zu sehen.

Abziehende US-Truppen sollen laut syrischen Medien mehrere der von ihnen genutzten Basen und Stützpunkte in der syrischen Provinz Al-Hasaka in der Grenzregion zur Türkei gesprengt und zerstört haben.  

Berichten zufolge hatten die US-Amerikaner auch eine Radarbasis auf dem Berg "Mount Abdulaziz", bevor sie sich zurückzogen.

Dieses Foto vom Samstag soll eine verlassene amerikanische Basis in der Nähe von Manbidsch zeigen: 

Syrien: "Stützpunkte vor US-Rückzug gesprengt?" – Syrische Armee übernimmt ehemalige US-Basis

Die von den USA geführte Koalition soll den Stützpunkt Ende 2015 für die Ausbildung kurdischer SDF-Kräfte geschaffen haben. Der Standort gilt als strategisch wichtig, da er nahe der Hauptstraße ist, die Al-Hasaka mit Aleppo verbindet. Nachdem die USA ihren Rückzug aus den gemeinsamen Gebieten mit kurdischen Milizen verkündeten und diese angesichts der türkischen Offensive gegen die kurdischen Truppen zurückließen, wurde unter russischer Vermittlung eine Vereinbarung zwischen der kurdisch geführten SDF und der syrischen getroffen, wonach die Armee bestimmte von Kurden gehaltene Gebiete übernehmen soll, um dem türkischen Angriff entgegenzuwirken.

Die Türkei will im syrischen Gebiet vor ihren Grenzen eine "sichere Zone" schaffen, in der es keine bewaffneten kurdischen Kräfte gibt, und in diese syrische Flüchtlinge aus der Türkei übersiedeln. Nach Gesprächen mit US-Vertretern kündigte die Türkei am 17. Oktober einen 120-stündigen Waffenstillstand an, damit die kurdischen Streitkräfte das Gebiet verlassen können. Diese läuft heute ab. Berichten zufolge soll es zwar dennoch zu militärischen Zusammenstößen gekommen sein, aber auch zu Rückzügen von kurdischen Kämpfern. Die syrische Regierung hat sich von Anfang an gegen eine Präsenz von türkischen und US-Truppen auf ihrem Landesgebiet ausgesprochen und immer wieder darauf hingewiesen, dass diese Einsätze unter Bruch des Völkerrechts stattfinden. Der syrische Präsident Bashar al-Assad hat erst heute das türkische Vorgehen in seinem Land erneut scharf verurteilt. 

Er sagte:

Der türkische Präsident hat Öl und Weizen aus Syrien gestohlen und auch Fabriken aus Aleppo gestohlen, und jetzt will Erdogan einen Teil des syrischen Bodens samt seiner natürlichen Ressourcen stehlen.

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