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Trump: "Die Kurden sind keine Engel – aber sie kämpfen"

Trump: "Die Kurden sind keine Engel – aber sie kämpfen"
US-Präsident Donald Trump erklärte am Mittwoch im Rahmen einer Pressekonferenz mit dem italienischen Präsidenten Sergio Mattarella im Weißen Haus in Washington, D.C. die Situation in Syrien. Matarella saß weitgehend stumm neben Trump, während dieser zum Rundumschlag ausholte und sich über Europas Verantwortung in der Welt und die Kurden in Nordsyrien ausließ.

"Der Plan ist, aus endlosen Kriegen herauszukommen, unsere Soldaten nach Hause zu bringen, nicht überall auf der Welt Polizist zu sein", sagte er und fügte hinzu: "Wir sind in 90 Ländern auf der ganzen Welt. Und offen gesagt, viele dieser Länder respektieren nicht, was wir tun. Sie mögen nicht einmal, was wir tun. Und sie mögen uns nicht."

Trump sagte auch, dass "Syrien entweder mit der Türkei verhandelt oder mit ihr sprechen müsse. Wir sprechen auch mit der Türkei. Wir haben massive Sanktionen gegen die Türkei verhängt. Sanktionen funktionieren, ehrlich gesagt, besser als Kämpfe."

Der US-Präsident bestätigte dann, dass die USA Truppen und Raketen nach Saudi-Arabien schicken würden und fügte hinzu: "Sie haben zugestimmt, die Kosten für diese Truppen zu übernehmen, sie haben zugestimmt, die Kosten für alles, was wir dort tun, vollständig zu übernehmen".

Die militärische Offensive der Türkei mit dem Titel "Operation Friedensquelle" begann am 9. Oktober, nachdem wenige Tage zuvor das Weiße Haus den Abzug der US-Truppen angekündigt hatte. Aus Ankara verlautet, dass das Ziel der Offensive darin bestünde, eine "sichere Zone" zu schaffen, die von kurdischen Gruppen befreit ist.

Trotz der Kritik und eines Vermittlungsangebotes von US-Präsident Donald Trump setzt die türkische Armee ihre Angriffe auf kurdische Milizionäre im Norden Syriens fort.

Bundeskanzlerin Merkel hat derweil vor unkalkulierbaren Risiken des türkischen Militäreinsatzes in Nordsyrien gewarnt. Es sei "ein humanitäres Drama mit großen geopolitischen Folgen", sagte Merkel im Bundestag.

Als Konsequenz werde die Bundesregierung "unter den jetzigen Bedingungen auch keine Waffen an die Türkei liefern". Der Abzug der US-Truppen aus Nordsyrien und der Einmarsch der Türkei verändere das Kräftegleichgewicht in der Region nachhaltig: Mit dem Rückzug der USA würde der Einfluss Russlands und des Iran massiv steigen. Die Folgen dieser Entwicklung seien "heute noch nicht absehbar".

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