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Putin gibt Macron Tipp für Umgang mit Tiefem Staat und macht auf jahrelange US-Lüge aufmerksam

Putin gibt Macron Tipp für Umgang mit Tiefem Staat und macht auf jahrelange US-Lüge aufmerksam
Der russische Präsident Wladimir Putin hat am Donnerstag auf der Plenarsitzung der 16. Sitzung des Waldai-Klubs in Sotschi die USA für deren Destabilisierung in Bezug auf die nukleare Sicherheit verurteilt. Auch äußerte er sich zum "Tiefen Staat in Frankreich", der gute Beziehungen zu Russland verhindere, sowie das Aegis-Kampfsystem, das die USA unter anderem in Europa aufgestellt und über dessen Fähigkeiten sie die ganze Welt jahrelang angelogen haben.

Ein Reporter hatte Putin folgende Frage gestellt: 

Präsident Macron hat kürzlich Diplomaten getroffen und gesagt, dass der Tiefe Staat in der Regierung Hindernisse bei der Entwicklung der Beziehungen zu Russland schaffe.
Sie mischen sich ein. Er [Macron] will sie schneller [voranbringen], aber er [der Tiefe Staat] stört ihn. Warum will der Tiefe Staat in Frankreich und vielleicht auch irgendwo anders Hindernisse speziell gegen Russland schaffen?

Putin gab darauf folgende Antwort: 

Also, wer ist der Präsident von Frankreich – ich oder Macron? Er soll die Dinge in Ordnung bringen. Warum fragen Sie mich das? Erstens habe ich nicht gehört, was er gesagt hat, und ich bin mir der Situation nicht bewusst. Aber wenn er von jemandem behindert wird, sollte er die ihm unterstellten Personen an deren Plätze zurückbringen oder sie ersetzen. Und dann bringen Sie Ihre Unterstützer und Gleichgesinnten in die Regierung. Und alles wird als ein einziges Team mit einem hohen Ergebnis funktionieren.

Außerdem kritisierte er erneut den Rückzug der USA aus dem INF-Vertrag, womit diese die Gefahr einer nuklearen Eskalation nur verschärft hätten. 

Ein Reporter hatte ihn nämlich gebeten, zu seinen Bemerkungen des Vorjahres Stellung zu nehmen:

Vor einem Jahr saßen wir zusammen auf der Bühne, und Sie sagten einen sehr prägnanten Satz, nämlich, dass die Aggressoren sterben und wir im Falle einer nuklearen Aggression in den Himmel kommen werden. Also, sind wir dem Himmel dieses Jahr näher gekommen?

Putin antwortete wie folgt:

Wir sind alle immer gleich nah an Gott, und er wird bestimmen, wo wir nach dem Ende unseres irdischen Weges sein werden. Aber die Situation ist natürlich nicht besser geworden. Sie verschlechterte sich durch den Rückzug der USA aus dem INF-Vertrag.

In diesem Zusammenhang verwies er auch auf das Aegis-System, über das die USA offensichtlich viele Jahre lang gelogen haben.

Uns wurde die ganze Zeit gesagt, dass das Aegis-System [ballistisches Raketenabwehrsystem] nicht für mittlere Reichweiten von landgestützten Raketen eingesetzt werden könnte. Aegis, das bereits in Europa war und für Rumänien und Polen vorbereitet wurde. Uns wurde gesagt: 'Nein, man kann es dafür nicht benutzen.' Und dann ließen sie die Bombe platzen und gaben bekannt, dass das Aegis-System zum Start dieser Mittelstreckenraketen verwendet wurde. 

Er fügte noch hinzu:

Es ist klar, dass wir getäuscht wurden. Sie versuchten, uns zu täuschen, und jetzt haben sie es sogar einfach zugegeben.

An der Sitzung nahmen auch der jordanische König Abdullah II. bin al-Hussein, der philippinische Präsident Rodrigo Duterte, der aserbaidschanische Präsident Ilham Aliyev und der kasachische Präsident Qassym-Schomart Toqajew teil. Die 16. Jahrestagung des Waldai-Klubs begann am 30. September in Sotschi. Die diesjährige Veranstaltung versammelt hochrangige Beamte und Experten aus der ganzen Welt zu Diskussionen zum Thema "Die Morgendämmerung des Ostens und die politische Weltordnung".

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