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Venezuela bei den UN: USA betreiben Terror mit ihren Banken und bereiten Angriff vor

Venezuela bei den UN: USA betreiben Terror mit ihren Banken und bereiten Angriff vor
Die Vizepräsidentin Venezuelas, Delcy Rodríguez, hat am Freitag eine Rede bei der Generalversammlung der Vereinten Nationen in New York gehalten und eindringlich vor dem US-Terror gewarnt, der die internationale Rechtsordnung zusammenbrechen lässt.

Die hohe Vertreterin Venezuelas meint, dass die USA eine "neue Art von Terror oder Staatsterrorismus verfolgen, der nicht mehr Bomben, sondern Banken und Versicherungsgesellschaften einsetzt."

Mit diesem Terrorismus haben die USA nicht nur seit 2015 "über 350 einseitige Zwangsmaßnahmen" gegen Venezuela verhängt, die sich direkt und äußerst negativ auf die Bereiche "Gesundheit, Bildung und Ernährung" für Venezolaner auswirken, sondern  sie zielen vor allem darauf ab, die "venezolanische Wirtschaft zu ersticken und das Volk zu unterdrücken."

Sie prangerte an, dass die USA unter Verletzung der internationalen Rechtsordnung "Millionen unschuldiger Menschen bestrafen, um in Venezuela einen Regierungswechsel zu erzwingen und die Ressourcen der Nationen zu stehlen."

Der wirtschaftliche Terrorismus gegen Venezuela hat einen Rückgang von mehr als dem Neunfachen seiner Einnahmen verursacht. Und es wird geschätzt, dass die Verluste zwischen 2015 und 2018 130 Milliarden Dollar erreichten, bedingt durch die brutale Finanzblockade der US-Regierung, die nichts anderes als ein massiver Diebstahl und die Enteignung unserer Ressourcen ist.

Doch damit nicht genug. Sie warnte, dass Venezuela klare Indizien dafür vorlägen, dass die USA auch einen Waffenkonflikt in Venezuela vorbereiten.

In dem Zusammenhang verurteilte Rodríguez die jüngste Aktivierung des "ungültigen und veralteten Interamerikanischen Vertrages über gegenseitigen Beistand (TIAR)", der nun, wie Venezuela vermutet, für eine Rechtfertigung "einer bewaffneten Intervention in Venezuela unter der Führung der Vereinigten Staaten" genutzt werden soll.

Sie werden berichten, dass von allen bestehenden Mechanismen in TIAR alle bis auf einen bereits auf Venezuela angewandt wurden: die bewaffnete Intervention. Und deshalb sind wir hierher gekommen, um diesen potenziellen Konflikt, den sie in unserer Region säen wollen, zu alarmieren und zu verhindern.

Venezuela war unter Hugo Chávez 2013 aus dem TIAR-Vertrag ausgetreten, weil es befürchtete, dass dieser als Rechtfertigung für einen Angriff gegen Venezuela missbraucht werden könnte. Dieser Vertrag, auch als Rio-Pakt bekannt, sieht einen Angriff auf ein Mitglied als Angriff auf alle an, ähnlich wie bei der NATO, woraufhin der Bündnisfall eintritt, also der gemeinsame Verteidigungsfall. 

In einer Mitteilung des US-Außenministeriums heißt es: 

Die Aussetzung der von Norwegen geförderten Gespräche zwischen der venezolanischen Übergangsregierung und dem ehemaligen Maduro-Regime spiegelt die Weigerung des Regimes wider, mit gutem Willen zu verhandeln. [...] Wieder einmal sieht das Regime die Verhandlungen als Verzögerungstaktik und hat die Bemühungen um eine friedliche politische Lösung untergraben. Zu diesem Zweck haben sich die Vereinigten Staaten und unsere Partner auf den TIAR/Rio-Vertrag berufen, der weitere gemeinsame Maßnahmen zur Bekämpfung der Bedrohung des venezolanischen Volkes und der Region durch das ehemalige Regime von Nicolás Maduro erleichtert.  

Außerdem heißt es in der Erklärung: 

Wie wir wiederholt gesagt haben, werden die Sanktionen der USA erst aufgehoben, wenn Maduro verschwunden ist.

Rodríguez wies diesbezüglich auf die Rolle Kolumbiens bei "Aggressionen" gegen Venezuela hin und meinte, ihrer Regierung liegen "präzise und genaue Koordinaten der Existenz von Lagern vor, in denen Terroristen ausgebildet werden, um Venezuela anzugreifen", die sich im Nordwesten von Santa Marta, Riohacha und Maicao befinden. Außerdem brachte sie ein Foto des selbsternannten und US-gestützten Übergangspräsidenten Venezuelas mit, dass diesen mit einem "führenden Mitglied der paramilitärischen Organisation 'Los Rastrojos'" zeigt. 

Ich zeige es Ihnen, damit Sie wissen, was bevorsteht. Wir stehen vor der Instrumentalisierung krimineller Banden, paramilitärischer Organisationen und des Drogenhandels, um Venezuela zu destabilisieren.

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