icon bookmark-bicon bookmarkicon cameraicon checkicon chevron downicon chevron lefticon chevron righticon chevron upicon closeicon v-compressicon downloadicon editicon v-expandicon fbicon fileicon filtericon flag ruicon full chevron downicon full chevron lefticon full chevron righticon full chevron upicon gpicon insicon mailicon moveicon-musicicon mutedicon nomutedicon okicon v-pauseicon v-playicon searchicon shareicon sign inicon sign upicon stepbackicon stepforicon swipe downicon tagicon tagsicon tgicon trashicon twicon vkicon yt

Türkei: Minarett zerbricht nach einem Erdbeben der Stärke 5,8 in Istanbul

Türkei: Minarett zerbricht nach einem Erdbeben der Stärke 5,8 in Istanbul
Ein Erdbeben der Stärke 5,8 hat am Donnerstag die größte Stadt der Türkei, Istanbul, erschüttert und Panik unter den Einwohnern ausgelöst. Dabei kamen mehrere Gebäude zu Schaden, darunter eine Moschee, bei der eines ihrer Minarette einstürzte.

Aufnahmen zeigen den abgesperrten Bereich im Stadtbezirk Avcilar, wo die Turmspitze des Minaretts hinfiel.

"Als der Schlag von unten kam, fiel das Merhaba-Minarett herab, als würde es mit einem Messer geschnitten. Es passierte einfach plötzlich" sagte ein Augenzeuge.

Nach Angaben der Katastrophenschutzbehörde der Türkei hatte das Erdbeben das Marmarameer um 13:59 Uhr (10:59 GMT) in rund sieben Kilometern Tiefe getroffen, so dass es in der gesamten westlichen Marmararegion und in anderen Metropolen wie Yalova, Kocaeli, Edirne, Sakarya, Tekirdag, Kirklareli und Manisa zu spüren war.

Vier Schulen in Istanbul wurden aus Sicherheitsgründen geschlossen. Hunderte Gebäude wurden demnach beschädigt. Nun will die Regierung eine Kommission einsetzen, um das Land künftig besser auf Erdbeben vorzubereiten.

Istanbul gilt als besonders erdbebengefährdet. Unter dem Marmarameer liegt ein Abschnitt der sogenannten Nordanatolischen Störungszone, die die Grenze zwischen der eurasischen und der anatolischen Erdplatte markiert.

Eines der tödlichsten Beben war eines der Stärke 7,6 im Jahr 1999 in der Nähe Istanbuls. Das Epizentrum lag damals in Gölcük südöstlich Istanbuls. Dabei kamen mehr als 17.000 Menschen ums Leben.

Es ist das zweite Erdbeben innerhalb weniger Tage, das sich in der Marmararegion vor der Millionenmetropole Istanbul ereignete.

Mehr zum Thema – "Tsunami nicht vorhersehbar": Freispruch in Japan für ehemaligen Atommanager Fukushimas

Folge uns aufRT
RT
Kriegstrauma loslassen lernen

Diese Webseite verwendet Cookies. Klicken Sie hier, um mehr zu erfahren

Cookies zulassen