icon bookmark-bicon bookmarkicon cameraicon checkicon chevron downicon chevron lefticon chevron righticon chevron upicon closeicon v-compressicon downloadicon editicon v-expandicon fbicon fileicon filtericon flag ruicon full chevron downicon full chevron lefticon full chevron righticon full chevron upicon gpicon insicon mailicon moveicon-musicicon mutedicon nomutedicon okicon v-pauseicon v-playicon searchicon shareicon sign inicon sign upicon stepbackicon stepforicon swipe downicon tagicon tagsicon tgicon trashicon twicon vkicon yt

Ukraine: Im Inneren der radioaktiven Ruinen des Tschernobyler Reaktors Nr. 4 

Ukraine: Im Inneren der radioaktiven Ruinen des Tschernobyler Reaktors Nr. 4 
Eine Gruppe von 15 Journalisten erhielt am Mittwoch im Rahmen einer Präsentation eines neuen Leitfadens über die Ausschlussgebiete von Tschernobyl Zugang zum vierten Reaktorkontrollraum des Kernkraftwerks Tschernobyl.

Der zerstörte Kontrollraum ist mit einer Klebesubstanz bedeckt, die keine Staubentwicklung zulässt. Die Ruinen emittieren noch immer 40.000-mal mehr Strahlung als die natürliche Umwelt.

Seit dem 2. September können Touristen eine Erlaubnis zur Besichtigung der verstrahlten Überreste des Kontrollraums beantragen.

Die Reaktorkatastrophe von Tschernobyl ereignete sich am 26. April 1986, nachdem eine Reihe von Explosionen und ein anschließender Brand im vierten Reaktor radioaktive Niederschläge auslösten, die sich über die nahe gelegenen Länder verteilten. Mehr als acht Millionen Menschen waren dadurch einer erhöhten Strahlenbelastung ausgesetzt.

Über die Ursache wird bis heute spekuliert. Am realistischsten erscheint die Variante, die besagt, dass in der Kraftwerksanlage ursprünglich ein Sicherheitstest durchgeführt werden sollte. Die Reaktoren wurden nach und nach heruntergefahren. Von Anfang an gab es jedoch Probleme, doch der stellvertretende Chefingenieur trieb den Test voran. Plötzlich wurde es so heiß, dass die Kühlsysteme versagten, sodass fast das komplette Kraftwerksgebäude explodierte und in Flammen aufging.

Bis heute gilt Tschernobyl immer noch als der schlimmste zivile Atomunfall der Menschheitsgeschichte. Die Zahl der unmittelbaren Todesopfer durch den Vorfall selbst betrug 31, während Tausende seither strahlungsbedingte Krankheiten wie Krebs und Geburtsfehler erlitten haben.

Mehr zum Thema – "Tsunami nicht vorhersehbar": Freispruch in Japan für ehemaligen Atommanager Fukushimas

Folge uns aufRT
RT
Kriegstrauma loslassen lernen

Diese Webseite verwendet Cookies. Klicken Sie hier, um mehr zu erfahren

Cookies zulassen