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Trump: Die USA sind besser als alle anderen auf Krieg vorbereitet, aber wir wollen keinen Iran-Krieg

Trump: Die USA sind besser als alle anderen auf Krieg vorbereitet, aber wir wollen keinen Iran-Krieg
Donald Trump meint, dass "es sehr danach aussieht", dass der Iran hinter den jüngsten Angriffen auf die Ölanlagen Saudi-Arabiens steckt, wie er am Montag neben Bahrain-Kronprinz Salman bin Hamad bin Isa Al Chalifa im Oval Office des Weißen Hauses in Washington, D.C. vor der Presse erklärte.

Auf die Frage, ob er glaube, dass der Iran die Angriffe durchgeführt hat, antwortete Trump, dass "es im Moment sehr danach aussieht", und fügte hinzu: "Sobald wir es endgültig herausfinden, werden wir es Sie wissen lassen. Aber es sieht danach aus."

Dann versicherte er, dass er keinen Krieg führen wolle:

"Will ich Krieg? Ich will mit niemandem Krieg führen. Ich bin jemand, der keinen Krieg haben möchte."

Dann betonte er jedoch, dass die USA das mit Abstand beste Militär der Welt hätten und am besten auf Krieg vorbereitet seien, im Vergleich zu anderen Staaten. 

Wir haben das stärkste Militär der Welt. Wir haben in kürzester Zeit mehr als anderthalb Billionen Dollar für unser Militär ausgegeben. Niemand ist auch nur annähernd so weit gekommen. Wir haben die beste Ausrüstung der Welt. Wir haben die besten Raketen. Und – wie Sie schon sagten – Sie haben gerade das Patriot-System gekauft. Es gibt nichts, was dem auch nur nahe kommt."

Offenbar sehen nicht alle so wie Trump die technologische Überlegenheit der US-Militärindustrie, Masse ist eben nicht gleich Klasse. Denn auch Saudi-Arabien hat US-Patriot-Systeme. Die stehen nun in der Kritik, da sie die mutmaßlichen Drohnen-Angriffe am Samstag auf die Öl-Anlagen in Saudi-Arabien, die die halbe Öl-Produktion des Landes lahmlegten, nicht aufgehalten haben. Offenbar waren sie nicht in der Lage, die saudische Infrastruktur vollends zu schützen. 

Der russische Präsident Putin nutzte die Gelegenheit, um Saudi-Arabien eine russische Raketenabwehr zu empfehlen, als er am Montag in Ankara eine Pressekonferenz mit seinem iranischen und türkischen Amtskollegen gab. Diese Systeme hätten – im Gegensatz zum Patriot-System – die saudische Infastruktur "zuverlässig geschützt". 

Er sagte mit Verweis auf den Koran, laut dem Gewalt nur im Falle der Selbstverteidigung legitim ist: 

Für die politische Führung Saudi-Arabiens würde es ausreichen, eine kluge Entscheidung zu treffen, wie es die Regierung des Iran mit dem Kauf der S-300 und Präsident Erdoğan mit dem Kauf der neuesten Flugabwehrsysteme S-400 Triumf aus Russland getan haben. Sie würden jede Infrastruktur Saudi-Arabiens zuverlässig schützen.

Putins Angebot an Saudi-Arabien ließ hohe Vertreter im Saal – so auch Erdoğan und Rohani – schmunzeln. 

In Syrien schützt Russland den Militärflugplatz Hmeimim offenbar mit einer Kombination aus S-400 Triumf zusammen mit dem Kurzstrecken-Flugabwehrsystem Panzir-S2.

Die jüngsten Drohnenangriffe auf Saudi-Arabien ereigneten sich am 14. September gegen eine Ölverarbeitungsanlage in Abqaiq und im Churais-Ölfeld. Im Jemen operierende Huthi-Kämpfer reklamierten, für den Angriff verantwortlich zu sein. Der US-Außenminister Mike Pompeo hatte jedoch dem Iran diese Angriffe angelastet. 

"Teheran steckt hinter fast 100 Angriffen auf Saudi-Arabien, während Rohani und Sarif vorgeben, diplomatisch zu handeln. Trotz aller Forderungen nach Deeskalation hat der Iran jetzt einen beispiellosen Angriff auf die Energieversorgung der Welt gestartet. Es gibt keine Beweise dafür, dass die Angriffe aus dem Jemen kamen", twitterte er.

Die iranische Regierung weist jegliche Schuld von sich. 

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