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Deutschland: Anti-Kriegsaktivisten protestieren vor Waffenfabrik Rheinmetall

Deutschland: Anti-Kriegsaktivisten protestieren vor Waffenfabrik Rheinmetall
Hunderte von Anti-Kriegsaktivisten haben sich am Samstag vor einer Munitionsfabrik des deutschen Rüstungsherstellers Rheinmetall im niedersächsischen Unterlüß versammelt und das Unternehmen aufgefordert, sich "zu entwaffnen".

Rheinmetall leiste materielle Hilfe für die von Saudi-Arabien begangenen Kriegsverbrechen im Jemen und die völkerrechtswidrige Besatzung der türkischen Armee im nordsyrischen Kanton Afrin, begründeten die Aktivisten ihre Blockade.

Die Demonstranten tränkten Hände und Füße in rote Farbe, um damit Fuß- und Handabdrücke vor der Fabrik zu hinterlassen.

Aktivisten werfen Rheinmetall vor, Waffen an Länder "auf der ganzen Welt" zu liefern, und skandierten Sprüche wie: "Deutsche Waffen, deutsches Geld, morden mit in aller Welt". Ein Demonstrant argumentierte, dass deutsche Waffen "in fast allen Kriegsgebieten eingesetzt werden, insbesondere in der Türkei, den syrischen Gebieten und afrikanischen Ländern, die sich im Krieg befinden und in denen deutsche Soldaten stationiert sind".

Die Polizei sprach von insgesamt vier Blockaden rund um das Werksgelände mit insgesamt etwa 200 Teilnehmern. Die Proteste seien weitgehend ohne Zwischenfälle verlaufen. Beamte hätten den Rheinmetall-Mitarbeitern den Zugang ins Werk ermöglicht. In einem Fall sei eine besetzte Schiene von Polizisten geräumt worden. Nach Angaben der Initiative "Rheinmetall entwaffnen" wurde bei dem Einsatz ein Demonstrant "schwerer" verletzt.

Seit Montag blockieren Demonstranten den Zugang zum Rheinmetall-Werk.

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