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Joe Bidens Auge füllt sich mit Blut bei Live-Auftritt im US-Fernsehen

Joe Bidens Auge füllt sich mit Blut bei Live-Auftritt im US-Fernsehen
CNN hat gestern eine siebenstündige Live-Veranstaltung zur Klimakrise, bei der zehn demokratische Kandidaten für die Wahlen 2020 sprachen, durchgeführt. Auch der demokratische Spitzenkandidat für das Präsidentenamt Joe Biden trat beim sogenannten "Climate Crisis Town Hall"- Event in New York auf. Während er nach seiner Rede auf viel Widerhall stieß und das Publikum seine Aussagen ablehnte, füllte sich sein linkes Auge mit Blut.

Die zehn demokratischen Präsidentschaftskandidaten mussten sich bei der Veranstaltung Fragen der Moderatoren und Zuschauer zu ihren Vorschlägen zum Klimawandel stellen.

Für den ehemaligen Vizepräsidenten unter Obama lief der Auftritt bei CNN allerdings alles andere als gut. Zuschauer und Kontrahenten warfen ihm zusammenhanglose, widersprüchliche und falsche Aussagen und Antworten vor. Auch sei er Fragen ausgewichen. Sie attackierten ihn außerdem für seine Verbindung zur fossilen Brennstoffindustrie. Dann begann sich, sein linkes Auge mit Blut zu füllen.

Angefangen hatte es mit der Frage eines Doktoranden namens Isaac Larkin, der Unterstützer von Bidens Kontrahenten Bernie Sanders ist. Er nahm Bezug auf eine Studie, laut der einflussreiche Firmen wie Exxon Mobil, die mit fossilen Brennstoffen arbeiten, 40 Jahre lang alles dafür taten, die schädlichen Auswirkungen von Kohlenstoff auf das Klima zu verschleiern.

Er wollte von Biden wissen, wie man ihm glauben solle, dass er diese Firmen tatsächlich zur Rechenschaft ziehen wird, wenn er selbst im Begriff ist, noch am nächsten Tag eine Spendenaktion von Andrew Goldman, einem Manager für fossile Brennstoffe und Mitbegründer von Western LNG, zu besuchen. Goldman und Biden haben enge Beziehungen. Er war Bidens Berater und hatte die Finanzverwaltung für einen Teil seiner Kampagne 2008 betrieben.

Sein Kontrahent Bernie Sanders veröffentlichte die Frage von Larkin auf seiner Wahlkampfseite bei Twitter und warf Biden vor, gelogen und gegen sein Versprechen verstoßen zu haben, keine Kampagnengelder von Führungskräften für fossile Brennstoffe zu erhalten.

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