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Südafrika versinkt im Chaos: Weit verbreitete Unruhen, Plünderungen und Gewalt gegen Ausländer

Südafrika versinkt im Chaos: Weit verbreitete Unruhen, Plünderungen und Gewalt gegen Ausländer
Die südafrikanische Polizei versucht mit Tränengas, Blendgranaten und Gummigeschossen anhaltende Gewaltausbrüche, Unruhen und Plünderungen in ganz Südafrika einzudämmen. Bisher wurden über 90 Personen verhaftet. Unruhestifter plünderten Geschäfte, errichteten flammende Barrikaden auf den Straßen und führten Straßenkämpfe mit der Polizei. Die Angriffe auf Einwanderer und ausländische Unternehmen nehmen zu.

Allein am Sonntag wurden rund 50 Geschäfte geplündert und beschädigt. Es ist der zweite Ausbruch einer solchen Gewalt im Land innerhalb einer Woche.

David Tembe, Chef des Johannesburger Metro Police Department (JMPD), warnte die Autofahrer, auf den Straßen äußerste Vorsicht walten zu lassen und die Küstenstraße bei Pietermaritzburg vollständig zu meiden.

"Wir haben die Situation stabilisiert und bereits ein paar Dutzend Menschen verhaftet", so der Polizeisprecher von Johannesburg, Wayne Minaar.

"Wir können die endgültige Zahl im Moment nicht bestätigen, aber sie werden wegen öffentlicher Gewalt angeklagt. Es gibt auch eine Anklage, der zufolge wegen versuchten Mordes ermittelt wird."

Die Welle der Gewalt begann letzte Woche in Pretoria, der Verwaltungshauptstadt des Landes, nachdem ein Taxifahrer von einem mutmaßlichen Drogenhändler, der Ausländer war, erschossen worden war.

Andere Berichte besagen, dass die aktuellen Unruhen nach einem Brand in einem Gebäude begannen, bei dem drei Einwohner ums Leben kamen, während andere spekulieren, dass die hohe Arbeitslosigkeit von fast 30 Prozent die Menschen zu solchen Aktionen bewegt.

Die Unruhen ereignen sich vor dem Hintergrund eskalierender Spannungen zwischen Behörden und Ausländern im Zusammenhang mit den umfassenden Bemühungen zur Stillegung illegal betriebener Unternehmen, einschließlich Taxis und gewerblicher Speditionstätigkeiten.

Lkw- und Busfahrer wurden von der International Cross Border Traders Association gewarnt, dass sie bei Angriffen ins Visier genommen werden könnten, da sich die Situation weiter zuspitzt.

Inzwischen hat das sambische Ministerium für Verkehr und Kommunikation eine Richtlinie erlassen, die sambische Lkw- und Busfahrer anweist, ihre Fahrzeuge abzustellen und Reisen nach oder durch Südafrika zu vermeiden, während die derzeitige Welle der Gewalt anhält.

Die anhaltende Welle fremdenfeindlicher Gewalt wurde von Politikern und Menschenrechtsorganisationen weithin verurteilt.

Der nigerianische Außenminister Geoffrey Onyeama bezeichnete die Situation als "ekelhaft und deprimierend" und verurteilte gleichzeitig "unwirksamen Polizeischutz".

Polizeiminister Bheki Cele erklärte die Plünderungen in Johannesburg zu einem nationalen Notfall.

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