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Must see: John Pilger mit Warnung von Julian Assange aus dem Gefängnis

Must see: John Pilger mit Warnung von Julian Assange aus dem Gefängnis
Der Journalist John Pilger hat eine deutliche Warnung von WikiLeaks-Mitbegründer Julian Assange ausgesprochen. Dieser sagte, dass seine Verfolgung dazu bestimmt ist, Dissidenten zu beseitigen. " Sprecht jetzt", sagte Pilger, oder wacht in eurem Schweigen "in einer neuen Art von Tyrannei" auf.

Assange verbüßt derzeit eine 50-wöchige Haftstrafe im Gefängnis von Belmarsh, weil er 2012 eine Kautionsanhörung versäumte. Die US-Behörden fordern seine Auslieferung wegen seiner Rolle bei der Veröffentlichung von vertraulichen Dokumenten und werfen ihm Spionage vor. Pilger sprach am Montag auf einer Kundgebung vor dem Londoner Innenministerium und übermittelte eine Nachricht des WikiLeaks-Redakteurs, der im Fall einer Auslieferung und Verurteilung zu 175 Jahren Gefängnis verurteilt werden könnte.

Zu der Veranstaltung im Zentrum Londons, vor dem britischen Innenministerium und nicht weit vom Belmarsh-Gefängnis entfernt, kamen rund 1.000 Menschen.

Neben John Pilger traten auch der international renommierte Musiker Roger Waters und der Bruder des inhaftierten Julian Assange, Gabriel Shipton, auf. Er hatte seinen Bruder im Gefängnis besucht und berichtete, dass Julian das Gefängnis als Hölle beschrieb.

John Pilger, der zusammen mit Julians Bruder den WikiLeaks-Gründer im Belmarsh-Gefängnis besuchte, erinnerte sich an den kürzlichen Besuch zurück und schilderte, dass Gabriel "zutiefst ergriffen davon war, wie sein Bruder behandelt wird."

Es ist nicht übertrieben zu sagen, dass die Behandlung und Verfolgung von Julian Assange die Art und Weise ist, wie Diktaturen einen politischen Gefangenen behandeln.

Pilger fuhr fort und erklärte, dass es einen einzigen Grund für die krasse Behandlung Assanges gibt, nämlich, dass "Julian und WikiLeaks einen historischen öffentlichen Dienst geleistet haben, indem sie Millionen von Menschen Fakten gegeben haben, warum und wie ihre Regierungen sie betrügen, heimlich und oft illegal, warum sie in Länder einmarschieren, warum sie uns ausspionieren".

Er fragte auch Julian Assange bei seinem Besuch, was er den Menschen mitteilen soll und der fand ziemlich deutliche, warnende Worte: 

Es geht nicht nur um mich. Es geht viel weiter. Es geht um uns alle. Es sind alle Journalisten und alle Verleger, die ihren Job machen, in Gefahr.

Julian Assange ist laut Pilger mehr als 21 Stunden lang eingesperrt, manchmal länger. Ihm werden Mittel und grundlegende Rechte verweigert, sich auf den Fall zu seiner Auslieferung in die USA vorzubereiten.

Er darf seine amerikanischen Anwälte nicht anrufen. Er kann nicht auf wichtige Dokumente zugreifen. Er darf keinen Computer benutzen. Er ist in einer Einzelzelle im Krankenhausflügel eingesperrt, wo er die meiste Zeit von anderen Menschen isoliert ist.

Auch Pilger warnte:

Journalismus ist kein Verbrechen in den Vereinigten Staaten, noch nicht. Aber wenn Julian ausgeliefert und verurteilt wird, wird er zu einem Verbrechen – nämlich der Journalismus, der seiner Aufgabe gerecht wird und den Menschen sagt, was die Regierungen hinter ihrem Rücken tun, in ihrem Namen.

Und weiter:

Man will an ihm ein Exempel statuieren. Was mit Julian Assange und Chelsea Manning passiert, soll uns einschüchtern, uns zum Schweigen bringen. Und in dem Moment, in dem wir verstummen, ist es vorbei. Indem wir Julian Assange verteidigen, verteidigen wir unsere heiligsten Rechte. Sprecht jetzt oder wacht in eurem Schweigen in einer neuen Art von Tyrannei auf."

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