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AfD-Parteichef: "Ost-Deutschland ist Hell-Deutschland – die sind ziemlich helle dort und sensibler"

AfD-Parteichef: "Ost-Deutschland ist Hell-Deutschland – die sind ziemlich helle dort und sensibler"
Der Co-Vorsitzende der AfD-Partei, Jörg Meuthen, hat sich gestern auf einer Pressekonferenz in Berlin zu den Landtagswahlergebnissen nach den Wahlen am Sonntag in Brandenburg und Sachsen geäußert. Ihm nach gibt es "nur einen Gewinner", nämlich die AfD". Er schaut zuversichtlich in die Zukunft, denn man werde es als bärenstarke Opposition voraussichtlich mit sehr "fragilen Drei-Parteien-Regierungsbündnissen" zu tun haben.

Meuthen sagte, die Ergebnisse bewiesen, dass die AfD keine Protestpartei ist, und fügte hinzu: "Nein, wir sind nicht Protestpartei, sondern wir haben ausgearbeitete Programme für alle Politikbereiche, und mit denen sind wir angetreten und haben offensichtlich den Wählern ein glaubwürdiges und authentisches Wahlversprechen gemacht. Das Ergebnis ist bekannt."

Auch lobte er die Ostdeutschen:

Man spricht ja manchmal von den ostdeutschen Ländern als Dunkel-Deutschland. Ich bin der Auffassung, dass das Hell-Deutschland ist. Die sind ziemlich helle da und sehr viel sensibler, was in der Historie begründet ist, und entsprechend positiv ist das dann auch ausgefallen.

Der Europaabgeordnete zog auch einen Vergleich zwischen dem Erfolg seiner Partei und dem Aufstieg der italienischen Lega.

Die Lega, ehemals Lega Nord, hat auch die Veränderung eingeleitet, und die haben mittlerweile ganz Italien erfasst. Sicherlich ist das dort im Moment die dominante Volkspartei. In diese Richtung bewegen wir uns. Nur, dass bei uns die Veränderung eben nicht vom Norden des Landes, sondern vom Osten des Landes ausgeht.

Die AfD hat mit 27,5 Prozent der Stimmen in Sachsen und 23,5 Prozent in Brandenburg nicht nur die größten Wählerstimmen-Zugewinne gemacht, sondern ist nach den Landtagswahlen in beiden ostdeutschen Bundesländern zweitstärkste Kraft.

Trotz des Wahlerfolgs der AfD wird nicht erwartet, dass sie in einem der Landtage Regierungsverantwortung bekommt, da alle anderen Parteien es explizit ausgeschlossen haben, mit der AfD zusammenzuarbeiten.

Meuthen zeigt sich dennoch entspannt, denn es werden höchstwahrscheinlich, "wenn das überhaupt gelingt", schwache Regierungsbündnisse gebildet, und die AfD wirke auch stark in der Opposition. So meint er, dass andere Parteien "immer wieder" Gesetzesinitiativen der AfD abgelehnt haben, um sie dann zu kopieren, "zwei, drei Sätze zu verändern", und dann werden sie angenommen. Deshalb wirke die AfD aus der Opposition heraus, und man freue sich auf "eine extrem gute parlamentarische Arbeit".

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