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Lawrow zu jüngstem US-Raketentest: Offenbar schon lange trotz INF-Vertrag vorbereitet

Lawrow zu jüngstem US-Raketentest: Offenbar schon lange trotz INF-Vertrag vorbereitet
Die Vereinigten Staaten begannen mit der Vorbereitung von Raketenstarts, die gegen den INF-Vertrag verstießen, lange bevor sie das Abkommen tatsächlich kündigten, so der russische Außenminister Sergej Lawrow vor Journalisten am Dienstag in Moskau.

Wie der russische Topdiplomat schilderte, habe der US-amerikanische Nationale Sicherheitsberater John Bolton bereits bei seinem Russlandbesuch im Oktober 2018 klar gemacht, dass Washingtons Aufkündigung des INF-Vertrags kein Anstoß zum Dialog sei, sondern eine endgültige Entscheidung.

All das ist seit letztem Oktober bekannt, als John Bolton zu uns kam. Und er sagte uns, dass Trumps Ankündigung, sich aus diesem Vertrag zurückzuziehen, keine Einladung zum Dialog ist, sondern eine endgültige Entscheidung", so Lawrow.

Deshalb glaube er, dass der jüngste Start einer Rakete, die laut INF-Vertrag verboten war, Beleg dafür sei, dass die USA diese Tests schon lange vorbereitet haben - schon dann, als sie noch an den Vertrag gebunden waren.

Anscheinend begannen sie schon damals, oder vielleicht sogar früher, die Tests vorzubereiten, die heute stattfanden. Diese Tests verstoßen gegen die Parameter, die im INF-Vertrag festgelegt waren", so Lawrow.

Das US-Militär erklärte am Montag, dass es einen Tag zuvor eine Marschrakete gestartet hatte, die angeblich der erste derartige Test seit Washingtons Rückzug aus dem INF-Vertrag ist.

Der Raketentest kommt keine drei Wochen nach Beendigung des Vertrages. Die USA zogen sich am 2. August offiziell aus dem INF-Vertrag zurück, nachdem sie Russland jahrelang vorgeworfen hatten, den Vertrag zu verletzen. Moskau wies die Vorwürfe zurück und bot Inspektionen an, um zu beweisen, dass es nicht gegen den Vertrag verstoße. Das Angebot wurde jedoch nicht angenommen.

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