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Oslo: Verdächtiger Moschee-Schütze erscheint lächelnd und mit zwei blauen Augen vor Gericht

Oslo: Verdächtiger Moschee-Schütze erscheint lächelnd und mit zwei blauen Augen vor Gericht
Der Hauptverdächtige, der am Wochenende in einer norwegischen Moschee um sich geschossen haben soll, erschien gestern in Oslo vor Gericht zu einer Anhörung. Er hatte offenbar im Gesicht Verletzungen, auch "Veilchen" unter beiden Augen. Der 21-jährige Norweger wies alle gegen ihn erhobenen Anschuldigungen zurück – also auch die Vorwürfe, Terror und Mord begangen zu haben.

Woher die Verletzungen in seinem Gesicht kommen, ist derweil unklar. Am Samstag soll der Verdächtige Philip Manshaus in der Al-Noor-Moschee nahe der Stadt unvermutet das Feuer eröffnet haben. Außerdem steht er im dringenden Verdacht, seine 17-jährige Stiefschwester chinesischer Herkunft ermordet zu haben.

Das Video zeigt ihn, wie er mit seiner Anwältin Unni Fries den Gerichtssaal betritt, sich ruhig hinsetzt und wiederholt in die Kameras lächelt.

Laut Behörden vertrat der Verdächtige "rechtsextreme" und "einwanderungsfeindliche" Ansichten. Ihm wird vorgeworfen, die Moschee im Osloer Vorort Baerum betreten und das Feuer eröffnet zu haben, bevor er schließlich von einem 65-jährigen Mann überwältigt wurde, der nur leichte Verletzungen erlitten hat.

Stunden nach dem Angriff wurde die Leiche einer jungen Frau in einem Haus in Baerum gefunden. Die Polizei bestätigte am Sonntag, dass es sich dabei um die 17-jährige Stiefschwester des Verdächtigen handelt.

Der Staatsanwalt Paal-Fredrik Hjort Kraby erklärte nach der Anhörung:

Wir haben heute früh die Anklagepunkte geändert. Es sind jetzt zwei Teile – einer ist Mord, (bezogen auf) das 17-jährige Mädchen, das seine Stiefschwester ist; und einer (einschließlich) Terror gegen die Moschee in Skui, in Baerum, außerhalb von Oslo.

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