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Futuristisch: Moskauer Polizei holt während Demo Drohne vom Himmel

Futuristisch: Moskauer Polizei holt während Demo Drohne vom Himmel
Während der Kundgebung für freie Wahlen am Samstag in Moskau holte die Polizei mit einem speziellen Gerät eine Drohne vom Himmel, die sich anschließend wie ein gelähmter schwebender Vogel von Hand einsammeln ließ.

Die Aufnahmen, die vom russischen Nachrichtensender NTW auf Twitter veröffentlicht wurden, zeigen einen Polizisten, der mit einem gewehrähnlichen Gerät mit einer Antenne als Gewehrlauf auf die Drohne zielt und offenbar damit die Kontrolle über das Fluggerät übernimmt und es langsam Richtung Boden zwingt, wo es dann von einem Kollegen von Hand einfach eingesammelt wird. 

Die Abwehr von Drohnen wird zu einem immer größeren Problem, sodass weltweit an Mitteln und Systemen geforscht wird, wie man dem Trend etwas entgegensetzen kann – auch vor dem Hintergrund der allgemeinen Sicherheit und Terrorabwehr.

Russische Studenten des Staatlichen Luftfahrtinstituts in Moskau haben nun eine etwas außergewöhnliche Lösung präsentiert: eine Drohne, die selbst mit einer Schrotflinte ausgerüstet ist.

Im Grunde ist das propellergetriebene Gerät ein fliegender Karabiner, der die gegnerischen Drohnen mit Schrotkugeln bekämpft.

Zu den großen Problemen bei bewaffneten Drohnen zählte bislang, dass der Rückstoß beim Abfeuern einer Waffe zu hoch ist. Aber die Studenten des Staatlichen Luftfahrtinstituts haben offenbar einen speziellen Stabilisierungsmechanismus dagegen entwickelt.

Das am Staatlichen Luftfahrtinstitut Moskaus entwickelte Abwehrvehikel kann praktisch überall starten und landen. In der Luft bleibt es bis zu 40 Minuten lang und ist mit einer Vepr-12-Schrotflinte ausgerüstet. 

Dass russische Entwickler bei der Drohnentechnik gut vorangekommen sind, stellen viele Beobachter auch im Westen fest, sagt der russische Fachjournalist Boris Roschin. "Auch bei Abfangdrohnen sind Fortschritte festzustellen. Die Abfangdrohnen dienen dazu, Kleinfluggeräte des Gegners abzuwehren, die entweder zur Aufklärung oder zu taktischen Luftangriffen eingesetzt werden", erklärt der russische Experte.

Manche Staaten trainieren etwa Vögel gegen Drohnen. Insgesamt soll es schon über 230 Drohnenabwehrgeräte geben.

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