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Mysteriöser YouTuber veröffentlicht weitere Aufnahmen von Epsteins "Orgien-Insel"

Mysteriöser YouTuber veröffentlicht weitere Aufnahmen von Epsteins "Orgien-Insel"
Er gibt seine Identität nicht preis, aber veröffentlicht seit drei Wochen regelmäßig haarscharfe Drohnenaufnahmen von der berüchtigten "Orgien-Insel" des inhaftierten Milliardärs Jeffrey Epstein. Gestern hat dieser "Rusty Shackleford" vier weitere Videos veröffentlicht, die dem Zuschauer auch Einblicke in die Räumlichkeiten der Gebäude auf der Insel gewähren. Epstein sitzt in U-Haft, weil ihm vorgworfen wird, Minderjährige sexuell missbraucht zu haben und dafür einen "Sexhandels-Ring" betrieb.

Das erste Video zeigt ein tempelartiges, blau-weiß gebändertes Gebäude auf der Milliardärsinsel Little St. James. Ein Fenster und die Tür wurden hier offenbar kürzlich mit Spanplatten beschlagen. In früheren Videos des YouTubers waren diese noch nicht versperrt. Durch das noch nicht verriegelte Fenster sieht man Matratzen, die offenbar noch in Schutzfolie eingehüllt sind. Dann sieht man einen kleinen Verschlag, der wie ein Gartengeräte-Häuschen aussieht. Dorthin führen offenbar Kabel und Rohre.

Das zweite Video führt über die ganze Insel, zeigt Schotterwege und eine kleine Bühne samt Tribüne aus bunten Steinbänken. Daneben befinden sich Wellblech-Hallen, eine große und mehrere kleine. Dann fliegt die Drohne zum Hauptanwesen der Insel: zu einer pompösen Villa mit kleinen Nebengebäuden und einem großen Swimming-Pool.

Im dritten Video sieht man diese Villa von der anderen Seite. Die Drohne fliegt nahe an ein Fenster heran. Dahinter befinden sich offenbar eine Küche sowie mindestens zwei Esstische.

Im vierten Video sieht man den nahegelegenen Anlegesteg. Außerdem fliegt die Drohne erneut zum "Tempel", wo sich offenbar gerade einer von Epsteins Angestellten aufhält. Dann zoomt die Drohne auf eine Art Behälter, der sich etwas weiter unten am Hügel des Tempels befindet. Das ist augenscheinlich eine Holzkiste, in der sich eine Art Gaszylinder befindet.

Epstein soll dutzende Minderjährige missbraucht haben, viele davon in seinem Anwesen in Palm Beach, Florida.

Dieses Opfer Epsteins erzählt vor der Kamera über ihr Martyrium, auch wie Epsstein sie in Florida zum Oral- und Geschlechtsverkehr nötigte:

Epstein besitzt auch in New York eine Immobilie, nahe einer Highschool. Hier sollen Epsteins "Rekruten", bei denen es sich um frühere junge Missbrauchsopfer Epsteins handeln soll, gezielt nach neuen Opfern für Epstein gesucht haben. Eine von ihnen ist Jeniffer Araoz. Sie wurde 2001 als 14-Jährige von Epsteins Rekrutin anvisiert. Diese kaufte ihr Essen und Getränke und meinte, sie könne ihr bei der Verwirklichung ihrer Karriere helfen. Sie lud sie zu Epstein ein und übergab ihr 300 Dollar. Dann sollte sie immer wieder kommen und Epstein für 300 Dollar massieren. Er ging immer weiter auf seinem Massagetisch, irgendwann drehte er sich um und bat sie, seine Nippel zu massieren, während er sich selbst befriedigte. Beim ihrem letzten Aufenthalt forderte er sie auf, ihre Unterwäsche auszuziehen und sich auf ihn zu setzen. Sie weigerte sich. Daraufhin vergewaltigte er sie und hörte auch dann nicht auf, als sie ihn mehrfach bat, von ihr abzulassen.

Im Jahr 2005 brachte ein erstes 14-jähriges Opfer den Stein ins Rollen. Ihre Familie erstattete in Florida Anzeige gegen Epstein, der ihre Tochter in seiner Villa in Palm Beach missbraucht hatte. In den folgenden zwei Jahren kamen Dutzende weiterer Opfer ans Licht, da viele der Opfer weitere Leidensgenossinnen kannten. Bis 2007 waren es bereits über 50 Personen, die allemöglichen Sexualpraktiken durchgemacht hatten. So soll, Nadia Marcinko, seine persönliche "Sexsklavin" – etwa mit einem Umschnalldildo – penetrieren lassen, während es sich daran sexuell erregte.

Obwohl es unter den Opfern ausreichend viele Klägerinnen gab, um Epstein lebenslang ins Gefängnis zu bringen, erzielte er mit der Staatsanwaltschaft – offenbar dank seines großen Einflusses – einen skandalösen Deal. Er handelte mit dem späteren US-Arbeitsminister Alexander Acosta, der damals die zuständige Staatsanwaltschaft leitete, eine außergerichtliche Einigung aus. Demgemäß wurde er in nur zwei Fällen der Kuppelei für schuldig befunden und musste dafür eine 18-monatige Strafe als Hausarrest in einer eigens eingerichteten Wohnung eines Polizeireviers "absitzen", allerdings mit 12 Stunden Ausgang an sechs Tagen einer Woche. Im Gegenzug versprach die Justiz, keine weiteren Ermittlungen mehr gegen ihn aufzunehmen. Nach 13 Monaten wurde er vorzeitig wegen guter Führung aus dieser "Haft" entlassen.

Später geriet seine private Boeing 727 ins Visier von Ermittlungen. Mit dieser Maschine würde er junge Mädchen zu seinen Anwesen – wie etwa der Insel – fliegen, um dort Orgien abhalten zu können. Sein Flugzeug wurde treffend Lolita-Express genannt. Angeblich stellte er diese Dienste auch einflussreichen Freunden zur Verfügung. Das Logbuch des Flugzeugs, ein kleines schwarzes Buch, listet zahlreiche Namen einflussreicher und mächtiger Leute auf. Darunter befinden sich unter anderen Bill Clinton, John Kerry, der Ex-Außenminister der USA, Prinz Charles, David Rockefeller oder auch US-Präsident Donald Trump.

Letzterer geriet aber mit Epstein in Streit, nachdem dieser in Trumps Golf-Resort ein junges Mädchen sexuell belästigt hatte. Trump verwies ihn von seinem Anwesen. Er soll – laut einem Opferanwalt – auch eine der wenigen Personen gewesen sein, die sich äußerst kooperativ zeigten, als es um die Ermittlungen gegen Epstein ging. Viele andere Vorgeladene mit besten Verbindungen hüllten sich in Schweigen.

Am 6. Juli 2019 ist Epstein verhaftet worden. Die Fälle, über die damals die skandallöse Einigung mit Acosta erzielt wurde, werden nun wieder aufgegriffen. Nach Epsteins Verhaftung gab Acosta wegen jenes Deals seinen Rücktritt als Arbeitsminister bekannt. Mittlerweile soll es laut dem Miami Herald bereits um mindestens 80 Opfer von Epstein gehen.

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