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Protest für Assange vor "Konferenz für Pressefreiheit": Die da drin dienen den Reichen und Mächtigen

Protest für Assange vor "Konferenz für Pressefreiheit": Die da drin dienen den Reichen und Mächtigen
Während in London die sogenannte "globale Konferenz für Pressefreiheit" – von der RT und Sputnik übrigens ausgeschlossen worden – stattfand, versammelten sich vor dem Tagungsort Unterstützer des inhaftierten Journalisten Julian Assange. Sie bezeichnen die Konferenz als lächerlich und behaupten, dass sich lediglich die Hofberichterstatter der Reichen und Mächtigen versammelten, die sicherlich nicht für die Wahrheit oder gar die Pressefreiheit stünden.

Einer der Aktivisten behauptete zur Konferenz:

Die Vorstellung, dass es hier eigentlich um die Verteidigung der Medienfreiheit geht, ist Unsinn. Dies ist eine Gruppe der Reichen und Mächtigen, die grundsätzlich zustimmen, dass jeder, der darüber berichtet, was sie [die Reichen und Mächtigen] vorhaben, inhaftiert werden sollte. Sie sind völlig gegen jede Art von Freiheit für jeden, der es wagt, Dinge preiszugeben, die für die Reichen und Mächtigen unangenehm sind, insbesondere Dinge, die wahr sind.

Außerdem sah er schwarz für Julian Assange und war sich fast sicher, angesichts des Favoriten für den Posten des Premierministers in Großbritannien, Boris Johnson, der sich als "Arschkriecher" Trumps erwiesen habe, dass Assange in die USA ausgeliefert wird.

Es gibt zwei Personen, die für die Führung der Konservativen Partei in der Hoffnung stehen, Premierminister zu werden, und einer von ihnen hat sehr deutlich gemacht, dass er Donald Trump in den Arsch kriechen und Donald Trumps Pudel werden wird, so wie Tony Blair George Bushs Pudel war.

Der Mitbegründer der Enthüllungsplattform WikiLeaks, Julian Assange, hatte geheim eingestufte Dokumente und Videoaufnahmen der US-Armee veröffentlicht. Diese waren ihm zugespielt worden, die er im Rahmen seiner journalistischen Tätigkeit veröffentlichte und damit großes Aufsehen erregte. Besonders das im Frühjahr 2010 veröffentlichte Video "Collateral Murder", das US-Militärs im Irak zeigt, die das Feuer auf Zivilisten und Reporter eröffnen, sorgte für einen internationalen Aufschrei. Die USA wollen ihm für die Veröffentlichung der Inhalte den Prozess machen. Im August 2010 erhoben plötzlich zwei Schwedinnen Vorwürfe wegen Vergewaltigung und sexueller Nötigung gegen ihn, was Assange stets bestritt. Er befürchtete, dass er so erst von Großbritannien nach Schweden und dann in die USA ausgeliefert werden soll. Er flüchtete sich deshalb in die ecuadorianische Botschaft und verbrachte dort fast sieben Jahre im Exil, da ihm bei Verlassen der Botschaft die sofortige Festnahme drohte. Die Vereinten Nationen hatten bestätigt, dass Julian Assanges Menschenrechte verletzt würden, und fordern seit Jahren seine Freilassung. Mit der Präsidentschaft Lenín Morenos im Jahr 2017 in Ecuador wurde ihm der Aufenthalt in der Botschaft zunehmend erschwert. Er soll zudem forwährend durch eine private Sicherheitsfirma abgehört und ausspioniert worden sein. Schließlich entzog Moreno ihm 2019 den Asylstatus, woraufhin Assange aus der Botschaft gezerrt und ins Gefängnis gebracht wurde. Die USA stellten, wie befürchtet, einen Auslieferungsantrag. Mediziner attestierten Assange einen schlechten Gesundheitszustand und Spuren psychischer Folter. Er verbüßt derzeit eine 50-wöchige Haftstrafe im britischen Belmarsh-Gefängnis wegen Verletzung der Kautionsbedingungen. Im kommenden Februar muss er mit einer fünftägigen US-Auslieferungsanhörung rechnen. Er wurde dort in 18 Fällen angeklagt, einschließlich der Anklage nach dem Spionagegesetz. Im Falle einer Verurteilung in den USA droht Assange nicht nur lebenslange Haft, sondern auch Folter oder gar die Todesstrafe.

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