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Iran: Nach Frist-Ablauf – Teheran kündigt teilweise Verpflichtungen aus dem Nuklearabkommen auf

Iran: Nach Frist-Ablauf – Teheran kündigt teilweise Verpflichtungen aus dem Nuklearabkommen auf
Der iranische stellvertretende Außenminister Abbas Araghchi kündigte an, dass sich der Iran nicht mehr an die im Atomabkommen 2015 festgelegten Reinheitsbeschränkungen für die nukleare Anreicherung halten werde. Das gab er am Sonntag auf einer Pressekonferenz in Teheran bekannt.

"Da unsere Forderungen in Bezug auf den JCPOA und die Frage der Wiederherstellung des Ölverkaufs [auf das Niveau, auf dem sie waren,] vor dem Rückzug der USA aus dem JCPOA nicht erfüllt wurden", sagte er, "haben wir den Prozentsatz und die Reinheit unserer Anreicherung überarbeitet und angekündigt, dass wir uns nicht mehr an die Reinheitsbeschränkungen des Deals halten werden."

Gleichzeitig kündigte er eine weitere Frist von 60 Tagen an: Innerhalb dieser sollen die europäischen Abkommenspartner eine Lösung finden. "Andernfalls werden wir die dritte Phase in weiteren 60 Tagen beginnen."

Der Sprecher der iranischen Atomenergieorganisation, Behrooz Kamalvandi, kündigte an, dass sich das Land darauf vorbereitet, Urananreicherungsraten von mehr als 3,67 Prozent zu erreichen.

Der Iran kündigte im Mai an, dass er sich teilweise aus dem mit den Vereinigten Staaten und der EU im Jahr 2015 unterzeichneten Joint Comprehensive Plan of Action (JCPOA) zurückziehen werde, aus dem sich die Trump-Regierung im Mai 2018 zurückgezogen und Sanktionen gegen den Iran verhängt hat. Teheran forderte die noch am Deal beteiligten europäischen Länder Frankreich, Deutschland und Großbritannien auf, Lösungen zu finden, um den neuen US-Sanktionen entgegenzuwirken.

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