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Paris: Gelbwesten veranstalten "Marsch der Verwundeten" und fordern Verbot von Polizei-Waffen

Paris: Gelbwesten veranstalten "Marsch der Verwundeten" und fordern Verbot von Polizei-Waffen
Am gestrigen Tag sind hunderte Anhänger der Gelbwesten zum "Marsch der Verwundeten" in Paris zusammengekommen. Gemeinsam protestierten sie gegen Polizeigewalt und erinnerten an die Demonstranten, die in den vergangenen Monaten ihre Hände verloren oder schwere Augenverletzungen erlitten haben. Der Marsch fand einen Tag nach dem 29. Protest in Folge der Gelbwestenbewegung statt.

Bei dem Protestmarsch waren einige der schwerverletzten "Gelbwesten" auf Bannern zu sehen. Die Bewegung fordert ein Verbot derartiger Waffen, durch die die schweren Verletzungen verursacht worden waren. Demonstranten, die durch die Polizei verletzt wurden, waren ebenfalls vor Ort und hielten Schilder hoch, auf denen die Art ihrer Verletzung geschrieben war, darunter: "Ich habe meinen Geruchssinn verloren", "Ich habe mein Auge im Alter von nur 21 Jahren verloren", "Ich wurde von einem LBD an meiner Halsschlagader getroffen."

"Wir spüren tatsächlich diese große, große Unterdrückung des Staates, der die Bewegung der Gelbwesten mit Gewalt unterdrücken will", sagte Patrice, ein Demonstrant, der durch einen sogenannten Flashball ein Auge verloren hat.

Axel, ebenfalls einer der vielen verletzten Demonstranten, erklärte:

Inzwischen hat die französische Polizei viele Menschen verstümmelt. Es gibt viele Menschen, die ein Auge oder eine Hand verloren oder eine Art Verstümmelung erlitten haben. Wir wollen das aufzeigen und fordern außerdem ein Verbot von Flashballs und GLIF4 (Tränengasgranaten). Das ist vor allem deshalb von Interesse, da es sich um Waffen handelt, die verstümmeln, um Kriegswaffen. Das müssen wir uns bewusst machen, deshalb mobilisieren wir die Menschen um uns herum.

Seit Beginn der Gelbwesten-Märsche am 17. November wurden nach Angaben des Innenministeriums vom 13. Mai 2.448 Demonstranten und 1.797 Polizisten verletzt. Etwa 157 Demonstranten wurden durch die oben genannten Waffen schwer verletzt, so das Kollektiv "Désarmons-les!". Unter ihnen verloren 24 Menschen ein Auge und fünf weitere eine Hand.

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