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Zwar historisch schlecht, aber Ziel erreicht: Union feiert Wahlsieg bei EU-Wahlen

Zwar historisch schlecht, aber Ziel erreicht: Union feiert Wahlsieg bei EU-Wahlen
Die Union hat gestern Abend in Berlin ihren prognostizierten ersten Platz auf Bundesebene bei den EU-Wahlen zelebriert. Im Vergleich zu den letzten EU-Wahlen hat die Union sieben Prozent der Wählerstimmen verloren, die offenbar allein der CDU abgewandert sind. Die bayrische Schwesterpartei CSU legte im Vergleich zur EU-Wahl im Jahr 2014 um einen Prozentpunkt zu. Wie auch die SPD fuhr die CDU ihr historisch schlechtestes Ergebnis bei einer bundesweiten Wahl ein.

Nach Umfragen liegt die Union mit rund 28 Prozent vor den Grünen; diese liegen bei 20 Prozent vor der SPD mit 15,5 Prozent.

CDU-Generalsekretärin Annegret Kramp-Karrenbauer gestand auf der Pressekonferenz, dass sie sich ein besseres Gesamtergebnis erhofft habe, betonte aber, das Ziel, die stärkste EU-Partei in Deutschland zu werden, sei erreicht worden.

Weniger optimistisch sah die vorläufigen Ergebnisse ein Unterstützer der Partei, der zu Gast auf der Veranstaltung war. Ulrich Oberste-Padtberg erklärte: "Ich finde, dass man mit diesem Ergebnis überhaupt nicht zufrieden sein kann. Gerade der Anspruch, den die CDU insbesondere hat, kann es nicht sein, sich in diesen Sphären zu bewegen, wenn man dann noch in dem Ergebnis berücksichtig, welchen Anteil die CSU hat, dank auch eines hervorragenden Spitzenkandidaten."

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