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Italien: Zusammenstöße zwischen Polizei und Antifa bei rechtsextremer Kundgebung in Genua

Italien: Zusammenstöße zwischen Polizei und Antifa bei rechtsextremer Kundgebung in Genua
Am Donnerstag brachen in Genua Kämpfe zwischen Polizei und antifaschistischen Demonstranten aus, als ein Gegenprotestler versuchte, die rechtsextreme Kundgebung von CasaPound Italien zu beenden.

Die genuesischen Antifa-Organisationen forderten die Bevölkerung auf, sich gegen die rechtsextreme Veranstaltung auf der Piazza Marsala zu erheben.

Laut lokalen Medien wurden drei Menschen verletzt, während die Polizei Tränengas einsetzte, um die Menge zu zerstreuen.

Berichten zufolge verhaftete die Polizei zwei Personen, worauf die Demonstranten zum Polizeipräsidium marschierten, um deren Freilassung zu fordern.

CasaPound Italia ist eine neofaschistische Bewegung und Partei in Rom, die sich als nationalistisch und sozial versteht. Sie hat seit 2003 ihr Hauptquartier in einem besetzten Gebäude. Im Namen beziehen sich die Gründer auf den Schriftsteller Ezra Pound, einen Anhänger Mussolinis.

Die Bewegung hat nach eigenen Angaben derzeit ca. 4.000 Mitglieder, die sich "Faschisten des dritten Millenniums" nennen. CasaPound Italia pflegt enge Kontakte in die rechtsextremistische Szene in Europa und hat für viele Aktivisten Vorbildcharakter.

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