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Irak: Zerbombtes Mossul – Kinder wühlen im Müll, um zu überleben

Irak: Zerbombtes Mossul – Kinder wühlen im Müll, um zu überleben
In der nordirakischen Stadt Mossul sind Kinder gezwungen, im Müll zu wühlen, um beispielsweise Eisen zu finden, das sie zu Geld machen können. Sie sagen, dass dies ihr einziger Weg sei, Geld zu verdienen und sich Nahrung zu kaufen.

Kinder, Jugendliche und ihre Mütter wühlen deshalb in der Mülldeponie, suchen nach Kunststoff und anderen Wertstoffen in den Abfällen. Die Kinder gehen nicht zur Schule, da sie mit dem Müllsammeln das Geld sammeln, von dem ihre Familien leben.

"Ich habe kein Geld, ich muss arbeiten, um zu essen und zu trinken", sagte ein Kind, als es gefragt wurde, warum es nicht zur Schule gehen könne.

Berichten zufolge arbeiten 400 Kinder auf der Deponie. Nach dem irakischen Bildungsgesetz sind Kinder verpflichtet, die Schule für sechs Jahre zu besuchen, typischerweise bis zum Alter von zwölf Jahren. Sobald sie dieses Alter erreicht haben, enden viele von ihnen in der Kinderarbeit und werden ausgebeutet.

Mossul ist die zweitgrößte Stadt des Irak und stand zeitweise unter Kontrolle des selbsternannten Islamischen Staates. Die irakische Armee eroberte die Stadt zusammen mit der US-Armee im Juli 2017 zurück.

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