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Russland: Millionenschatz am Meeresgrund? Mutmaßlich bedeutende Kunstwerke in Schiffswrack gefunden

Russland: Millionenschatz am Meeresgrund? Mutmaßlich bedeutende Kunstwerke in Schiffswrack gefunden
Die Unterwasserexpedition Neptun hat am Samstag Videoaufnahmen einer Tauchmission zum russischen Dampfschiff General Kotzebue veröffentlicht, das 1895 in der Nähe der Halbinsel Krim sank. Die Aufnahmen, die bereits 2018 gedreht wurden, zeigen die teilweise mit einer Schlickschicht bedeckten Gemälde, die von Experten während des Tauchgangs zum gesunkenen Schiff gefunden wurden.

Nach Ansicht der Experten könnten einige dieser Gemälde dem russischen romantischen Maler Iwan Konstantinowitsch Aiwasowski gehören. Er war einer der berühmtesten russischen Maler, dessen Werke heute für über eine Million Dollar verkauft werden.

Das Dampfschiff liegt in 40 Meter Tiefe, 19 Kilometer vom Kap Tarchankut am westlichen Ende der Halbinsel Krim entfernt. Berichten zufolge wurden insgesamt zehn Fragmente von Leinwänden auf dem Schiff gefunden, die jedoch aufgrund des hohen Risikos einer Beschädigung der Artefakte derzeit nicht vom Meeresgrund geborgen werden können. Die Arbeiten an ihrer Bergung sollen frühestens im Juni wieder aufgenommen werden. Es ist allerdings durchaus möglich, dass die Kunstwerke noch gut erhalten sind. "Schlacke stellt ein gutes Konservierungsmittel dar", hieß es vonseiten der Neptun-Expedition.

Das Schiff General Kotzebue war am 16. April 1895 am Kap Tarchankut mit dem russischen Kriegsschiff Penderaklia kollidiert und gesunken. "Die General Kotzebue war eines der ersten Schiffe, das durch den Sueskanal fuhr [1869], und der Marinekünstler Aiwasowski wurde auf den Dampfer eingeladen, um den historischen Moment zu malen", erklärte Roman Dunajew, der Leiter der Neptun-Expedition, gegenüber russischen Medien.

Aiwasowski gab den Besatzungen der Schiffe, auf denen er reiste, oft Skizzen oder sogar fertige Gemälde, und "die Chancen stehen gut, dass es sich um eine solche Sammlung handelt", fügte er hinzu.

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