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Frankreich: Chaos, Wut und Gewalt beim 23. Gelbwesten-Aufmarsch

Frankreich: Chaos, Wut und Gewalt beim 23. Gelbwesten-Aufmarsch
Tränengas erfüllte die Luft in der französischen Hauptstadt, als die Gelbwesten-Proteste am Samstag fortgesetzt wurden - am 23. Wochenende in Folge. Auch in Toulouse und Lyon kam es zu Ausschreitungen bei den ersten Protesten seit dem Brand von Notre-Dame.

Auch am Osterwochenende haben in Paris und anderen französischen Städten wieder zahlreiche Anhänger der Gelbwesten demonstriert.

Die Spannungen zwischen der Polizei und den Demonstranten waren hoch -  Barrikaden brannten und Wasserkanonen sowie Tränengas wurden eingesetzt.

Ein Demonstrant sagte, die Polizei habe die Ausgänge zum Pariser Platz der Republik blockiert, wodurch die Demonstranten nicht in der Lage gewesen wären, den "Ort des Chaos" zu verlassen.

"Ich bin seit drei Stunden hier. Ich will nur vom Platz der Republik weg, aber sie lassen uns hier nicht raus und nach Hause gehen", sagte er.

"Was versuchen sie zu tun? Wenn sie die Ausgänge blockieren, versuchen sie dann, die Dinge noch schlimmer zu machen?"

Davor wurden Demonstranten beobachtet, wie sie mehrere Barrikaden in Brand setzten und Steine auf Sicherheitskräfte warfen. Die Bereitschaftspolizei zerstreute die Menge mit Pfefferspray und nahm einige der Demonstranten fest.

In Toulouse sah man einen Demonstranten, der auf eine Statue von Jeanne d'Arc kletterte und in einem symbolischen Akt eine Maske des WikiLeaks-Gründers Julian Assange und eine gelbe Weste auf das Monument drappierte.

Jerome Rodrigues, ein führendes Gelbwesten-Mitglied, äusserte sich am Rande zum Brand in der Kathedrale von Notre-Dame und warf dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron vor, das Feuer für politische Zwecke zu missbrauchen.

"Jetzt hatten wir ein kleines Feuer, er seine Milliarde Euro, er ist froh und wechselt das Thema.", sagte Rodrigues. "Er hört uns nicht in seinem Elfenbeinturm, betrunken von der Macht.", fuhr er fort.

Seine Strategie ist es, offizielle Erklärungen zu verschieben, um Zeit zu gewinnen, um an seiner Rede zu arbeiten. Er will, dass wir diese bittere Pille seines Wahlprogramms schlucken", erklärte er.

Auch in Lyon kehrte am Samstag die Gewalt auf die Straßen zurück, als die Gelbwesten zum ersten Mal seit dem Brand von Notre-Dame durch Frankreich zogen.

Demonstranten setzten eine Grünfläche in einem Park in Brand, eine Frau wurde von Rauch und Tränengas überwältigt und musste von Sanitätern behandelt werden. Weitere Aufnahmen zeigen Demonstranten, die sich zurückziehen, während sie von Polizisten in Kampfmontur verfolgt, geschlagen und getreten werden.

Es war die 23. Demonstration in Folge der Bewegung der Gelbwesten, die sich gegen die wirtschaftliche Ungleichheit und den französischen Präsidenten Emmanuel Macron stellt.

Mehr dazu – Wie Notre-Dame zerbrach: Weltbekannte Kathedrale von Flammen-Inferno heimgesucht

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