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Ecuadors Außenminister: "Assange legte in der Botschaft verwerfliches Verhalten an den Tag"

Ecuadors Außenminister: "Assange legte in der Botschaft verwerfliches Verhalten an den Tag"
Der ecuadorianische Außenminister José Valencia sprach vor der Nationalversammlung seines Landes über die Entscheidung vom Donnerstag, das Asyl von Julian Assange zu widerrufen.

Valencia begründete die Entscheidung damit, dass Assange "während seines Aufenthalts in der Botschaft verwerfliches Verhalten an den Tag legte und wiederholt gegen die Regeln des Sonderprotokolls verstieß".

Valencia leugnete, dass die Entscheidung unter ausländischem Druck getroffen worden sei, und fügte hinzu, dass sie "schließlich getroffen wurde, nachdem Großbritannien Ecuador schriftlich garantiert hatte, dass Assange nicht in ein Land ausgeliefert wird, in dem er die Todesstrafe, Folter oder Misshandlung erleiden könnte".

Er schloss mit Zweifeln an der Rechtmäßigkeit, unter der die Regierung des ehemaligen Präsidenten Rafael Correa Assange die Staatsbürgerschaft Ecuadors zuerkannt hatte, und sagte, dass man "mehrere Inkonsistenzen" gefunden hätte, die derzeit untersucht würden.

Nachdem Ecuador Assanges Asylstatus offiziell widerrufen hatte, war es der britischen Polizei möglich, ihn direkt aus der ecuadorianischen Botschaft in London in Haft zu nehmen. Er wurde vor ein britisches Gericht gebracht, wo er der Verletzung von Kautionsauflagen für schuldig befunden wurde. Das Gericht ordnete an, dass Assange bis zu seiner Auslieferungsverhandlung im nächsten Monat in Haft bleiben wird.

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