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Assange: Daumen hoch auf dem Weg zum Gericht"

Assange: Daumen hoch auf dem Weg zum Gericht"
WikiLeaks-Mitbegründer Julian Assange ist heute nach fast sieben Jahren im Exil in der ecuadorianischen Botschaft aus dem Gebäude gezerrt und verhaftet worden. Die USA haben ein Auslieferungsgesuch an Großbritannien gestellt, wie Scotland Yard mitteilte.

Nach seiner Verhaftung wurde Assange auf ein Polizeirevier und von dort aus zum Amtsgericht Westminster gebracht. Er wurde bereits schuldig gesprochen, gegen Auflagen verstoßen zu haben. Ihm drohen dafür bis zu zwölf Monate Haft. Ecuador, das Assange den Asylstatus entzogen hat, behauptete, es habe die Garantie von Großbritannien bekommen habe, dass Assange nicht an die USA ausgeliefert werde. WikiLeaks ist allerdings fest davon überzeugt, dass dies das eigentliche Ziel seiner Verhaftung war. Die Organisation erklärte, dass Assange "für seine Arbeit als Journalist politischer Verfolgung" ausgesetzt sei und dass "jeder, der will, dass die Presse frei ist", sich klarmachen sollte, welche Auswirkungen sein Fall hat. "Wenn sie einen Journalisten an die USA ausliefern, dann ist kein Journalist sicher. Das muss aufhören."

Das britische Innenministerium teilte mit, dass Assange im Namen der US-Behörden im Rahmen eines Auslieferungsbefehls mit zusätzlichen Kosten rechnen muss. Washington beschuldigt ihn "computerbezogener Straftaten".

Das Video zeigt, wie Assange auf der Rückbank eines Polizeiwagens die Polizeiwache West End in Handschellen verlässt und seinen Daumen nach oben streckt. Zudem ist zu sehen, wie er das Amtsgericht in Westminster erreicht.

WikiLeaks hatte vor einer Woche behauptet, man habe von einer hochrangigen ecuadorianischen Quelle erfahren, dass Ecuador plane, den Gründer der Organisation "in wenigen Stunden bis Tagen" auszuweisen.

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