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"Sie sollten nicht hier sein" - Pence an den venezolanischen Botschafter im UN-Sicherheitsrat

"Sie sollten nicht hier sein" - Pence an den venezolanischen Botschafter im UN-Sicherheitsrat
US-Vizepräsident Mike Pence sagte dem venezolanischen Botschafter bei den Vereinten Nationen Samuel Moncada bei einer Sitzung vor dem Sicherheitsrat in New York, dass er dort nichts zu suchen habe und nach Hause gehen sollte.

"Dieses Gremium sollte die Mandate des venezolanischen Vertreters bei den Vereinten Nationen widerrufen, den Interimspräsidenten Juan Guaidó anerkennen und den Vertreter der freien venezolanischen Regierung unverzüglich in diesem Gremium einsetzen. Bei allem Respekt, Herr Botschafter, Sie sollten nicht hier sein. Sie sollten nach Venezuela zurückkehren und Nicolás Maduro sagen, dass seine Zeit abgelaufen ist. Es ist Zeit für ihn zu gehen", sagte Pence.

Er sagte auch, es sei an der Zeit, dass "Russland und China aufhören, ihre Vetomächte zur Behinderung des Sicherheitsrates" zu nutzen, und beschuldigte "Schurkenstaaten wie Iran und Kuba", "alles in ihrer Macht Stehende zu tun, um das Maduro-Regime zu unterstützen".

Diesen Monat hat Deutschland den Vorsitz im UN-Sicherheitsrat. Als der russische UN-Botschafter Wassili Nebensja im Begriff war, seine Erklärung zu abzugeben, kommentierte Deutschlands UN-Botschafter Christoph Heusgen: "Ich gebe das Wort an den Vertreter der Russischen Föderation. Wassili, Sie haben das Wort – und ich drehe [...] die Sanduhr um."

Dem entgegnete Nebensja: "Danke, Herr Vorsitzender. Sie dürfen Ihre tolle Sanduhr so oft umdrehen wie Ihnen beliebt – doch ich nehme mir so viel Zeit wie ich brauche."

Der russische Botschafter Wassili Nebensja griff die Aktionen Washingtons an und sagte: "Einerseits packen Sie Venezuela an der Kehle, indem Sie immer neue Sanktionen und Beschränkungen einführen, die eine normale Entwicklung des Landes verhindern."

"Auf der anderen Seite stehlen Sie aus den Taschen der Venezolaner, Sie enteignen schamlos venezolanische Vermögenswerte in westlichen Banken, erst seit Anfang dieses Jahres haben Sie dem Land etwa 30 Milliarden Dollar gestohlen." Nebensja fügte hinzu, dass, wenn die USA "Amerika wieder groß machen wollen, und wir sind alle aufrichtig daran interessiert, das zu sehen, dann hören Sie auf, sich in die Angelegenheiten anderer Staaten einzumischen. Nur dadurch werden Sie Respekt ernten".

Als Antwort auf die Bemerkungen von Pence sagte der venezolanische Botschafter, er habe das Gefühl, dass die USA "die Macht in Ihren Händen haben, Ihre Feinde aus den Vereinten Nationen zu vertreiben, diejenigen, die Sie nicht mögen". Dies zeige ihm, dass die USA "die Charta der Vereinten Nationen nicht verstehen".

Er kam zu dem Schluss, dass "wir diesen Krieg von Donald Trump beenden müssen, und dieser Sicherheitsrat seiner Verantwortung und seinem Mandat gerecht werden muss, welches garantiert, dass Venezuela sein Recht auf Frieden genießen kann".

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