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"Hochriskante Expedition" bringt totgeglaubte Indianer zu ihrem isolierten Stamm zurück

"Hochriskante Expedition" bringt totgeglaubte Indianer zu ihrem isolierten Stamm zurück
Im Rahmen einer hochriskanten Expedition im Amazonasgebiet konnte ein isolierter Stamm mit Verwandten wiedervereinigt werden, erklärte Brasiliens Behörde für indigene Völker (FUNAI). Dadurch konnten Spannungen mit einem rivalisierenden Stamm nahe der Grenze zu Peru zu entschärft werden. Der Korubo-Stamm hatte geglaubt, dass der Stamm der Matis einige seiner Mitglieder getötet hätte.

Die FUNAI-Agentur sagte, dass ihr Team im Javari-Tal, einem Gebiet im äußersten Westen des Amazonasgebiets, das an Peru grenzt und vom Fluss Javari begrenzt wird, auf fast zwei Dutzend Mitglieder des Korubo-Stammes im brasilianischen Bundesstaat Amazonas traf. Ziel war es, Verwandte der Korubos zu ihrem Stamm zurückzubringen und so einen möglichen Konflikt mit dem etwa 20 Kilometer entfernten Stamm der Matis zu vermeiden. Die Korubos waren bei einem Konflikt der beiden Stämme im Jahr 2014, bei dem zwei Menschen starben, geflüchtet und wurden von ihren Verwandten für tot gehalten.

Die Matis, die traditionellen Bewohner dieser Gegend, fühlten sich nun durch die Präsenz der Korubo in der Nähe ihrer Häuser bedroht. Der Matis-Stamm forderte wiederholt die Hilfe von FUNAI in diesem Fall. Sie glaubten, dass die isolierten Korubos Rache ausüben würden, weil sie fälschlicherweise glaubten, dass ihre Verwandten von den Matis getötet wurden.

Da es ungewiss war, wie die Korubos auf die Expedition und das Wiedersehen tatsächlich reagieren würden, galt die Mission als "hochriskant".

Wie Koordinator und Chef der Expedition, Bruno Pereira, erklärte, stieß das Team am Morgen des 19. März zunächst auf zwei isoliert lebende Indianer, die sich auf der Jagd befanden. 

„Es war ein ganz schön aufregendes Treffen, da sich schnell herausstellte, dass die beiden Korubo, die zu uns kamen, blutsverwandte Brüder eines Korubo waren, der die Expedition begleitete. Sie hatten sich seit 2015 nicht gesehen. Es war eine emotionale und tränenreiche Situation, da sie bis dahin glaubten, dass ihr Verwandter tot sei."

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